Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen
+
Es geht um 37 Anrufe à 0,50 Euro - und um das Vertrauen. Foto: Julian Stratenschulte

Glücksspiel-Hotline gewählt und fristlos gekündigt

Dem Chef fallen 37 Anrufe à 0,50 Euro mit Sondernummer auf. Er stellt eine Angestellte zur Rede, die räumt Anrufe bei einer Hotline ein. Nun treffen sich die beiden wieder vor Gericht.

Düsseldorf (dpa) - Weil sie von ihrem Bürotelefon mehrfach eine Glücksspiel-Hotline angerufen hat, ist eine Angestellte am Niederrhein fristlos entlassen worden. Vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf wehrt sich die Kauffrau heute gegen ihren Rauswurf.

Weil es keine eindeutige Regelung für private Telefonate über die Firmenapparate gab, hatte die Frau in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht Wesel Erfolg. Doch der Arbeitgeber beharrt auf der Kündigung und zog in die zweite Instanz. Die Mitarbeiterin habe ihre Vertrauensstellung missbraucht (Az.: 12 Sa 630/15).

Zu den Aufgaben der Bürokauffrau gehörte die Kontrolle der eingehenden Rechnungen, somit auch der Telefonrechnung. Als dem Geschäftsführer 37 Anrufe à 0,50 Euro mit Sondernummer auffielen, sprach er die Mitarbeiterin an. Am nächsten Tag räumte sie ein, die Anruferin gewesen zu sein und bot die Erstattung der Gebühren von 18,50 Euro an. Doch drei Tage später erhielt sie die fristlose Kündigung.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Größter Drogenfall in der Geschichte des Bayerischen LKA geklärt
Nach weitreichenden Ermittlungen über die Landesgrenzen hinaus löst das bayerische Landeskriminalamt ihren größten Drogenfall. Als Drahtzieher fungierte ein deutscher …
Größter Drogenfall in der Geschichte des Bayerischen LKA geklärt
Reisende macht Scherz über Sprengstoff - mit fatalen Folgen
Dass an einem Flughafen ein Scherz über Sprengstoff nicht allzu gut ankommt, diese Erfahrung hat nun eine Frau in Stuttgart gemacht. Neben dem Flug ist für sie auch noch …
Reisende macht Scherz über Sprengstoff - mit fatalen Folgen
K.o.-Tropfen-Skandal bei Weihnachtsfeier von Hochschule
In der Hansestadt Wismar nahm die Weihnachtsfeier einer Hochschule eine unschöne Wendung: Einigen Menschen wurden offenbar K.o.-Tropfen in ihre Drinks geschüttet.
K.o.-Tropfen-Skandal bei Weihnachtsfeier von Hochschule
Motorradfahrer fliegt nach 32 Mal absichtlich blitzen auf
Ein jugendlicher Raser wollte die Polizei in Baden-Württemberg für dumm verkaufen. Doch letztlich kamen die Behörden dem Teenager auf die Schliche. Nun wird es für den …
Motorradfahrer fliegt nach 32 Mal absichtlich blitzen auf

Kommentare