Zum Greifen nah

Goldschatz in nur fünf Meter Tiefe gefunden

Fort Pierce - Er war so nah - und doch hat ihn hunderte Jahre lang niemand entdeckt: Vor der Küste von Florida haben Taucher in nicht einmal fünf Meter Tiefe einen Goldschatz gefunden.

In nur fünf Metern Tiefe hat eine Familie beim Tauschen in Florida einen Goldschatz im Wert von rund 300.000 Dollar (227.000 Euro) gefunden. Die Taucher entdeckten in einem fast 300 Jahre alten Schiffswrack vor der Küste des US-Staats Florida schwere Goldketten, Goldmünzen und einen Goldring. „Es ist wie ein Traum, der wahr wird“, sagte der 65 Jahre alte Vater der Familie, Rick Schmitt, der Lokalzeitung „Sun Sentinel“.

Die Schmitts arbeiten als Subunternehmer für eine Firma, die sich die Rechte zur Schatzsuche im Gebiet gesichert hat. „Die Chancen, einen Schatz zu finden, sind relativ groß“, sagte Brent Brisbin, Mitgründer des Unternehmens, der dpa am Donnerstag. „Das Gold ist da draußen. Aber natürlich ist der Ozean ein sehr großer Ort, wenn man nicht genau weiß, wo man suchen muss.“ Der wertvollste Fund bisher sei ein seltenes goldenes Artefakt einem Wert von rund 885.000 Dollar (671.000 Euro) gewesen.

Das Segelschiff war 1715 bei einem Hurrikan mit zehn weiteren Schiffen der spanischen Flotte verunglückt und an die Küste gespült worden. Mehr als 1000 Menschen starben. Gold, Silber und andere Schätze wurden bei dem Unwetter haufenweise auf dem Meeresboden verteilt. Viele Schatzsucher und Historiker vermuten der Firma zufolge, dass an der sogenannten „Treasure Coast“ (Schatzküste) bis heute Schätze im Wert von mehreren Millionen Dollar in der Tiefe schlummern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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