Mann hortet zuhause 600 Granaten

Uhlstädt-Kirchhasel - Am Silvesterabend war einem Mann in Thüringen eine Hand abgerissen worden. Jetzt hat die Polizei auf seinem Grundstück rund 600 Granaten gefunden.

Die Explosion in dem Einfamilienhaus in Uhlstädt-Kirchhasel bei Rudolstadt war vermutlich von einer solchen Granate ausgegangen. Die Wucht der Detonation hatte dem 46-Jährigen eine Hand abgerissen. Die Ermittler fanden in dem Raum Teile einer Streugranate. Bei der Explosion gingen eine Zwischenwand und mehrere Fenster zu Bruch. Zu dem Zeitpunkt war auch der zwölf Jahre alte Sohn des Mannes im Haus. Er hielt sich laut Polizei im Obergeschoss auf und blieb unverletzt.

Die auf dem Grundstück zwischen Kisten und Unrat gefundenen Panzergranaten hauptsächlich russischer Herkunft wurden vom Munitionsräumdienst abtransportiert.

Zu welchem Zweck der Mann die Granaten sammelte und woher er sie hat, sei unklar, sagte Polizeisprecher Eddy Krannich am Donnerstag. Der 46-Jährige schwebte noch in Lebensgefahr und konnte von den Ermittlern nicht befragt werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Familiendrama in Italien: Mann erschießt Frau und feuert vom Balkon
Erst erschießt er seine Frau, dann feuert er vom Balkon und richtet die Waffe schließlich gegen sich selbst: In einer Kleinstadt in Süditalien ist es am Montag zu einem …
Familiendrama in Italien: Mann erschießt Frau und feuert vom Balkon
Vater postet dieses Bild von Tochter auf Facebook - kurz darauf ist sie tot
Wie kann ein Mensch nur so etwas machen? Zuerst postete ein Familienvater ein Bild seiner achtjährigen Tochter auf Facebook - keine Stunde später soll er sie getötet …
Vater postet dieses Bild von Tochter auf Facebook - kurz darauf ist sie tot
Strengere Richtlinien für US-Forschungsgelder
Forscher brauchen Geld, um klinische Studien durchführen zu können. In den USA bekommen sie das auch von der Gesundheitsbehörde NIH. Die führt jetzt aber strengere …
Strengere Richtlinien für US-Forschungsgelder
Mehr als hundert Hütten in französischem Skiort wegen Lawinengefahr evakuiert
Wegen hoher Lawinengefahr sind im bekannten französischen Skiort Chamonix beim Mont Blanc mehr als hundert Hütten evakuiert worden.
Mehr als hundert Hütten in französischem Skiort wegen Lawinengefahr evakuiert

Kommentare