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Grasende Rehe werden auf der Ostsee-Autobahn zum Problem.

Tiere werden zum Ärgernis

Grasende Rehe auf Ostsee-Autobahn: Treibjagd gestartet

Dummerstorf - Seit Monaten grasen immer wieder Rehe auf dem Randstreifen der Ostsee-Autobahn. Ursprünglich sollten sie getötet werden. Doch jetzt ergreift man andere Maßnahmen. 

Um die Tiere zu vertreiben, wird die A20 bei Rostock heute auf etwa 15 Kilometern zwischen den Anschlussstellen Dummerstorf und Sanitz bis zu acht Stunden komplett gesperrt. 

Die Ostsee-Autobahn A20 ist am Mittwochvormittag zur Vertreibung mehrerer Rehe voll gesperrt worden. Die Rehe grasten seit Monaten am Rand der Autobahn und gefährdeten den Verkehr. In der Nacht zum Mittwoch hatten Wärmebildkameras drei Tiere am Straßenrand aufgespürt, wie eine Sprecherin des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern sagte. 12 Jäger und 25 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei sollten die Tiere nun verscheuchen. Dazu sollte der Zaun auf beiden Seiten der Autobahn auf jeweils etwa 40 Metern Länge geöffnet werden.

Ursprünglich sollten die Rehe getötet werden. Dagegen gab es jedoch Widerstand aus dem Landesumweltministerium.

dpa

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