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Ein schweres Unwetter hat in Nordgriechenland eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Menschen sind bei dem Unwetter ums Leben gekommen.

Tote und Verletzte Urlauber

Griechenland: Unwetter wütete nur zehn Minuten - mit tragischen Folgen

Bei schweren Unwettern und Hagelstürmen in Griechenland sind mindestens sechs Touristen gestorben. Eine weitere Leiche wurde nun gefunden. In Chalkidiki herrscht der Notstand.

  • In der Region Chalkidiki in Nordgriechenland hat in der Nacht auf Donnerstag (11. Juli) ein heftiges Unwetter gewütet.
  • Mindestens sechs Menschen sind ums Leben gekommen. Mehr als 100 wurden verletzt.

Unwetter in Griechenland: Sechs Tote auf Chalkidiki

Update vom 11. Juli 2019, 15.35 Uhr: Nach dem heftigen Unwetter in der Region Chalkidiki (Griechenland) steigt die Zahl der Opfer. Rettungskräfte haben eine weitere Leiche am Donnerstagmittag geborgen. Dabei soll es sich um einen vermissten 62-jährigen griechischen Fischer handeln, berichtete der griechische Fernsehsender Skai. Neben dem griechischen Fischer sind nach ersten Erkenntnissen vier Erwachsene und zwei Kinder bei dem Sturm ums Leben gekommen. 

Zehn Minuten lang wütete das Unwetter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Teile der beliebten Ferienregion Chalkidiki gleichen einem Trümmerfeld.

Tornado wütete: Sechs Touristen bei schwerem Unwetter in Griechenland getötet

Erstmeldung vom 11. Juli 2019

Kassandra - Bei schweren Hagelstürmen und einem Tornado im Norden Griechenlands sind mindestens sechs Touristen ums Leben gekommen. Mindestens 30 weitere Menschen wurden am Mittwochabend bei dem Unwetter in der Urlaubsregion Chalkidiki verletzt, wie ein Verantwortlicher des Zivilschutzes der Nachrichtenagentur AFP sagte. Unter den Toten sind zwei Kinder.

Unwetter in Griechenland: Chalkidiki - zwei Kinder unter den Todesopfern

Ein Russe und sein zwei Jahre alter Sohn wurden laut Polizeiangaben in einem Hotel des Badeorts Kassandra von einem Baum erschlagen. Ein tschechisches Paar kam in der nahegelegenen Gemeinde Propontida ums Leben, als sein Campingwagen von heftigen Windböen mitgerissen wurde. Eine Frau aus Rumänien und ihr Kind starben, als sie von Teilen eines fortgerissenen Daches getroffen wurden. Nach Angaben der Hafenpolizei wurde zudem ein Fischer vermisst.

Das Unwetter auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Unwetter in Griechenland: Notstand in Chalkidiki

Für die Region Chalkidiki wurde der Notstand ausgerufen. Mindestens 140 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Augenzeugen sagten dem öffentlich-rechtlichen Sender ERT, der Tornado habe rund 20 Minuten lang gewütet. Der Sender zeigte Bilder von umgekippten Autos, umgestürzten Bäumen, Schlammmassen und zerstörten Hausdächern.

In Griechenland hatten in den vergangenen Tagen hohe Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius geherrscht. Am Mittwochabend zogen dann Hagelstürme mit sehr starken Windböen über das Land. Betroffen war vor allem der Norden, in dem auch ein Tornado wütete.

Auch in Italien fegte ein heftiges Unwetter über eine Urlaubsregion. Auch in Deutschland drohen extreme Wetterlagen - von der Sahara-Hitze bis zu extremen Gewittern ist alles möglich. Glück hatte hingegen ein Mann, der die Niagarafälle hinunterstürzte - er überlebte ohne schwerere Verletzungen.

Unwetter in Chalkidiki 

Video: Heftige Unwetter in Griechenland: Mindestens sechs Touristen sterben

Lesen Sie auch: Athen: Schweres Erdbeben erschüttert Griechenland - tausende Menschen rennen auf die Straßen

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