Unwetter in Griechenland Überschwemmung, Menschen bringen sich in Sicherheit
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Ein Unwetter mit schweren Regenfällen verursacht in Griechenland Überschwemmungen.

Chaos nach starken Regenfällen

Schwere Unwetter treffen Griechenland und sorgen für Überschwemmungen: „Die Gefahr ist groß“

In Griechenland sorgten Unwetter mit schweren Regenfällen für Überschwemmungen. Allein in Athen kam es zu mehr als 1400 Feuerwehreinsätzen.

Athen - Nach den schweren Bränden hat Griechenland nun mit heftigen Unwettern zu kämpfen. Starke Regenfälle haben zu schweren Überschwemmungen im Land geführt. Hunderte Menschen retteten sich auf Dächer, um nicht in ihren überschwemmten Häusern zu ertrinken. Allein in Athen rückte die Feuerwehr am Donnerstag (14. Oktober) mehr als 1400 Mal aus, um Menschen zu retten und Wasser aus überschwemmten Häusern zu pumpen, so der Zivilschutz.

Unwetter in Griechenland: Überschwemmungen sorgen für Behinderungen im Verkehr

Die starken Regenfälle führten zudem zu erheblichen Behinderungen im Verkehr. So blieben hunderte Fahrzeuge in überfluteten Straßen stecken.

Ein Mann kämpft sich durch die Wassermassen. Der Bus war aufgrund der Überschwemmungen stecken geblieben.

Nach Angaben der Behörden, habe es bisher keine Opfer gegeben (Stand: Freitagmorgen). Aufgrund der Wassermassen schloss der Zivilschutz in der Nacht zum Freitag und bis 8.00 Uhr morgens die zwei wichtigsten Verkehrsadern Athens an der Küste und die Autobahn in den Norden Griechenlands. „Wir müssen vorsichtig sein, die Gefahr ist groß“, sagte der für den Zivilschutz zuständige Minister Christos Stylianides im Staatsfernsehen.

Überschwmmungen in Griechenland: Schulen bleiben geschlossen

Aus Sicherheitsgründen bleiben die meisten Schulen, sowie alle Behörden, die nicht mit Rettungsdiensten zu tun haben, am Freitag geschlossen. Vielerorts sei „so viel Wasser heruntergekommen, wie es im ganzen Jahr im Durchschnitt regnet“, sagte ein Meteorologe im Staatsfernsehen. Schwere Regenfälle gab es am Freitagmorgen auch auf der Ferieninseln Rhodos, Kos, Santorin, Mykonos und in Teilen Kretas. Mit einer Besserung des Wetters rechnet das Wetteramt erst am Sonntag. Die griechische Urlaubsinsel Kreta hat nicht nur mit starken Unwettern zu kämpfen. So erschütterte erst vor wenigen Tagen ein schweres Erdbeben die Insel Kreta. (dpa/jsch)

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