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Natalie C. wurde auf einer griechischen Insel tot aufgefunden.

War es Mord?

Touristin in Griechenland tot aufgefunden - Zeugen melden mysteriöse Beobachtungen

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Knapp vier Wochen ist der Mord an einer Dresdner Forscherin her. Erneut wurde eine Wissenschaftlerin in Griechenland vermisst - mittlerweile wurde ihre Leiche gefunden. Nun gibt es neue Details.

  • Auf der griechischen Insel Ikaria ist die Leiche einer vermissten britischen Wissenschaftlerin gefunden worden.
  • Die Astrophysikerin (35) war nach dem Joggen nicht ins Hotel zurückgekehrt.

Update vom 9. August, 9.31 Uhr: Noch immer herrscht Unklarheit über den Tod der britischen Wissenschaftlerin auf der griechischen Insel Ikaria. Nachdem am Mittwoch das Obduktionsergebnis veröffentlicht wurde, steht fest: Die Forscherin verstarb nach einem Sturz aus großer Höhe. Doch war es tatsächlich ein Unfall? Wie lokale Medien nun berichten, meldeten Zeugen einen Streit des Paares am Abend vor ihrem Verschwinden. 

Auf dem Kopfkissen der verstorbenen Frau sei dann Blut entdeckt worden. Ihr Lebensgefährte, der sie kurz nach ihrem Verschwinden als vermisst gemeldet hatte, erklärte, das Blut sei durch Nasenbluten auf das Kopfkissen gelangt. Weitere Untersuchungen sollen in den nächsten Tagen Klarheit bringen. 

Lesen Sie auch: Mysteriöser Todesfall in Viechtach: 23-Jähriger stürzt auf Straße - und ist tot

Rätsel um britische Wissenschaftlerin: Obduktionsergebnis da

Update vom 8. August, 16.05 Uhr: Erste Obduktionsergebnisse im Fall der vermissten britischen Wissenschaftlerin liegen vor, berichtet die Nachrichtenagentur Afp. Ihre Leiche war am Mittwoch in einer Schlucht entdeckt worden. „Alles scheint darauf hinzudeuten, dass es sich um einen Sturz aus großer Höhe handelte“, sagte der Arzt Nikos Karakoukis zu Journalisten nach einem Termin am Leichenfundort. Der Fundort liegt rund 1,5 Kilometer von dem Hotel entfernt, in dem die Wissenschaftlerin mit ihrem Freund wohnte.

Vermisste britische Wissenschaftlerin: Leiche auf griechischer Insel gefunden

Update vom 7. August, 19.40 Uhr: Zwei Tage galt die britische Wissenschaftlerin als vermisst, nun herrscht traurige Gewissheit. Wie die Deutsche Presseagentur vermeldet, wurde die 35-Jährige tot in einer Schlucht auf der griechischen Insel Ikaria gefunden. Suchkommandos hätten die Leiche entdeckt, so das Staatsradio ERT unter Berufung auf die Polizei. Der Freund des Opfers - ein 38-jähriger Zyprer - hatte die 35-jährige Frau am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie nach dem Jogging nicht in ihre Pension zurückgekehrt war.

Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Die Leiche müsse noch von Gerichtsmedizinern untersucht werden, hieß es aus Polizeikreisen. Die Polizei schließt einen kriminellen Hintergrund nicht aus. Aus diesem Grund waren am Mittwochmorgen Mitarbeiter einer Mordkommission aus Athen nach Ikaria geflogen.

Griechenland: Urlauberin verschwunden - mysteriöse Umstände

Unsere Ursprungsmeldung vom 7. August, 09.42 Uhr: Ikaria/Griechenland - Neues Vermissten-Drama in Griechenland: Gerade einmal vier Wochen ist die Vergewaltigung und die anschließende Ermordung der Dresdner Forscherin Suzanne E. her, nun wird erneut eine Wissenschaftlerin auf der griechischen Insel vermisst. Auch sie kehrte nicht vom Joggen zurück, doch noch herrscht Unklarheit über die Hintergründe. 

Griechenland: Vermisste Urlauberin - Lebensgefährte spricht über mysteriöse Umstände 

Wie lokale Medien berichten, wird die britische Astrophysikerin Natalie C. bereits seit Montagmorgen vermisst. Die 35-Jährige verbrachte ihren Urlaub mit ihrem Freund auf der griechischen Insel Ikaria, als sie am frühen Morgen gegen acht Uhr zum Joggen aufbrach. 

Wie The Sun berichtet, erklärte ihr 38-jähriger Lebensgefährte direkt nach dem Verschwinden seiner Freundin, dass er ohne die 35-Jährige neben sich wach geworden sei. 

Als sie gegen halb zehn jedoch noch immer nicht zurückgekehrt war, habe sie ihr Freund auf dem Handy angerufen. In dem kurzen Gespräch erklärte die Wissenschaftlerin demnach, dass sie in einer steinigen Umgebung unterwegs sei, jedoch auf sich aufpasse und bald zurückkehren würde. 

Video: Vermisste Wissenschaftlerin tot auf griechischer Insel gefunden

Griechenland: Astrophysikerin Natalie C. vermisst: Rettungskräfte im Einsatz  

Doch seitdem fehlt offenbar jede Spur von der jungen Frau, bereits seit Montag suchen nun Einsatzkräfte nach der 35-Jährigen. Ob ein konkreter Verdacht für ein Verbrechen im Raum steht oder möglicherweise ein Unfall infrage kommt, ist noch nicht bekannt. 

Wo ist Natalie C.? Die Wissenschaftlerin gilt als vermisst. 

Wie die Schwester über Facebook erklärt, scheint das Handy der Wissenschaftlerin jedoch noch immer angeschaltet zu sein. „Wenn ihr ihre Nummer habt, bitte ruft sie nicht an! Das wird die Batterie nur schwächen und die Polizei versucht durch das Handy ihren Standort zu ermitteln“, ist in einem öffentlichen Beitrag zu lesen. 

Vor vier Wochen verschwand bereits eine deutsche Wissenschaftlerin in Griechenland. Eine 15-jährige Touristin aus England verschwand nun spurlos aus einer Ferienanlage in Malaysia. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Die erst acht Jahre alte Alexsandra aus Sigmaringen wird bereits seit vier Wochen vermisst. Die Polizei äußerte nun einen konkreten Verdacht. Die Polizei sucht und warnt indes vor einem vermissten Mann aus Plau am See in Mecklenburg-Vorpommern westlich von Hamburg. Darüber berichtet nordbuz.de*.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Kommentare

elgusanoAntwort
(0)(0)

Kein Grund für Beschimpfungen ;-)

SteveBingoAntwort
(0)(0)

Aber sein Bild und seine Meinung darf man sich noch machen, oder verpetzen sie mich jetzt bei der Gedankenpolizei ? Im übrigen dürfne auch sie auf die Darstellung der Offiziellen - Sorry ich meine Aufklärung - warten ... wenn wir es da je erfahren ... somit hat sich ihr Einwand ohnehin erledigt ... behalten sie den Schmarrn bitte für sich :-)

guilchingAntwort
(2)(0)

Auf die Aufklärung warten, dann Meinung bilden. Andere sind halt der Meinung, dass Merkel immer schuld und vor 2015 alles besser war.