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Große Unterschiede bei Corona-Ansteckung zwischen Kindern und Erwachsenen

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Eine Lehrerin misst die Temperatur eines Kindes.
Laut Studie besteht bei Kindern ein geringeres Risiko der Coronavirus-Übertragung als bei Erwachsenen. © Jorge Gil/dpa

Einer neuen Corona-Studie zufolge ist das Risiko einer Übertragung des Virus bei Kindern deutlich geringer als bei Erwachsenen. Was ist der Grund dafür?

Hamburg – Seit über anderthalb Jahren kursiert das Coronavirus* in Deutschland – insgesamt haben sich bereits über vier Millionen Menschen mit einer Covid-19-Infektion angesteckt. Das geschieht in den meisten Fällen über die sogenannte Tröpfcheninfektion und über Aerosole – so werden winzige Schwebepartikel in einem Gas bezeichnet. Doch wer infiziert sich am schnellsten und häufigsten mit der Grippe-Erkrankung? Anfangs hieß es, dass die Gefahr einer Ansteckung und auch das Risiko eines schwerwiegenderen Verlaufs bei Kindern deutlich geringer sei als bei Erwachsenen und kranken oder älteren Personen. Mit der dritten Corona-Welle zeichnete sich jedoch ein neues Phänomen ab: Besonders bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 14 Jahren wurde ein hoher Anstieg der Infektionszahlen gemessen. Nun wurde wieder eine neue Studie zu dem Thema veröffentlicht – mit eindeutigen Ergebnissen.
24hamburg.de* verrät, warum Kinder wesentlich weniger ansteckend sind als Erwachsene.

Die Studie stammt von einem Team um den Experten Professor Dirk Mürbe von der Berliner Charité. Die Ergebnisse der Untersuchung werden am Freitag, 17. September 2021 am Hamburger UKE vorgestellt. Mürbe zufolge seien die Zahlen geeignet, Vorsichtsmaßnahmen in Kitas und Schulen besser auszutarieren, so das Hamburger* Abendblatt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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