Der Leichenwagen bahnt sich mühsam seinen Weg durch die Menge der Trauergäste. Foto: Paul Zinken
1 von 10
Der Leichenwagen bahnt sich mühsam seinen Weg durch die Menge der Trauergäste. Foto: Paul Zinken
Insgesamt 150 Polizisten waren bei der Beerdigung von Nidal R. im Einsatz. Foto: Paul Zinken
2 von 10
Insgesamt 150 Polizisten waren bei der Beerdigung von Nidal R. im Einsatz. Foto: Paul Zinken
Bis zu 2000 Trauergäste kamen zur Beerdigung von Nidal R. nach Berlin. Foto: Paul Zinken
3 von 10
Bis zu 2000 Trauergäste kamen zur Beerdigung von Nidal R. nach Berlin. Foto: Paul Zinken
Ein Leichenwagen mit dem Foto des ermordeten Intensivtäters Nidal R. fährt auf das Friedhofsgelände. Foto: Paul Zinken
4 von 10
Ein Leichenwagen mit dem Foto des ermordeten Intensivtäters Nidal R. fährt auf das Friedhofsgelände. Foto: Paul Zinken
Polizei sichert das Areal bei der Beerdigung von Nidal R. auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg. Foto: Paul Zinken
5 von 10
Polizei sichert das Areal bei der Beerdigung von Nidal R. auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg. Foto: Paul Zinken
Spurensuche an einem Verkaufswagen, der an einem Zugang zum Tempelhofer Feld steht. Foto: Paul Zinken
6 von 10
Spurensuche an einem Verkaufswagen, der an einem Zugang zum Tempelhofer Feld steht. Foto: Paul Zinken
Zahlreiche Menschen stehen vor dem Benjamin-Franklin-Klinikum, in dem der 36-jährige Intensivtäter starb. Foto: Paul Zinken
7 von 10
Zahlreiche Menschen stehen vor dem Benjamin-Franklin-Klinikum, in dem der 36-jährige Intensivtäter starb. Foto: Paul Zinken
Spurensicherung an einem Zugang zum Tempelhofer Feld, wo der Berliner Intensivtäter von Schüssen getroffen worden war. Foto: Paul Zinken
8 von 10
Spurensicherung an einem Zugang zum Tempelhofer Feld, wo der Berliner Intensivtäter von Schüssen getroffen worden war. Foto: Paul Zinken

Intensivstraftäter Nidal R.

Großer Andrang bei Beerdigung von erschossenem Clan-Mitglied

150 Polizisten, die eine Beerdigung absichern - das ist in diesem Fall der Vergangenheit des Toten geschuldet. Bis zu 2000 Menschen kamen zum Begräbnis des mit acht Kugeln regelrecht hingerichteten Intensivstraftäters Nidal R. nach Berlin.

Berlin (dpa) - Begleitet von einem größeren Aufgebot der Polizei ist in Berlin der erschossene Intensivstraftäter Nidal R. bestattet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen kamen rund 1500 Trauergäste zu dem Friedhof in Schöneberg.

Die Friedhofsverwaltung sprach von bis zu 2000 Menschen. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Trauerfeier sei ruhig und ohne Störungen abgelaufen. Pressevertreter hatten keinen Zugang zu dem Friedhof. Der 36-Jährige wurde nach islamischem Ritus bestattet.

Seit den Morgenstunden waren vorwiegend Männer zu dem Friedhof geströmt. In den angrenzenden Straßen kam es zu Staus. Rund 150 Polizisten waren nach Behördenangaben vor Ort und sicherten die Straßen rund um den Friedhof nahe dem S-Bahnhof Schöneberg ab. Chaos - etwa durch parkende Autos - sollte so vermieden werden.

Nidal R. war am Sonntag in Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen worden. Der 36-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Vor der Klinik in Steglitz hatte sich eine aufgebrachte Menge versammelt.

Die Ermittler gehen von drei Tätern aus, die acht Schüsse auf das Mitglied einer arabischen Großfamilie abfeuerten. Sicherheitsexperten befürchten nach der tödlichen Attacke eine Eskalation der Gewalt zwischen kriminellen Mitgliedern arabischer Großfamilien.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Schwager der vermissten Rebecca frei, aber weiter verdächtig
Ohne dringenden Tatverdacht kein Haftbefehl: Im Fall Rebecca ist der Schwager aus der U-Haft entlassen worden. Dennoch bleibt er für die Ermittler eines Tötungsdelikts …
Schwager der vermissten Rebecca frei, aber weiter verdächtig
Neuseeland gedenkt der Opfer von Christchurch
Ein Land in Trauer vereint: Eine Woche nach dem rassistisch motivierten Massaker in Christchurch gedenkt Neuseeland der Toten. In der Türkei wirbt derweil der …
Neuseeland gedenkt der Opfer von Christchurch
Helfer warnen: Mosambik vor noch schlimmeren Überflutungen
In Mosambik sprechen Helfer wegen massiver Überschwemmungen schon jetzt von einer "Insellandschaft". Zahlreiche Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Und es regnet …
Helfer warnen: Mosambik vor noch schlimmeren Überflutungen
Hauptverdächtiger nach Schüssen von Utrecht gefasst
Unvermittelt schießt ein Mann in einer Straßenbahn in Utrecht auf Fahrgäste. Drei Menschen kommen ums Leben, fünf werden verletzt. Es gibt Terroralarm. Der Täter wird am …
Hauptverdächtiger nach Schüssen von Utrecht gefasst