Guantánamo-Insasse bleibt 34 weitere Monate in Haft

Washington - Ein Guantánamo-Insasse aus dem Sudan muss nach dem Willen einer Militärjury 34 weitere Monate im Gefangenenlager bleiben. Dabei beteuerte er noch vor zwei Jahren, unschuldig zu sein.

Wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte, wurde Nur Uthman Mohammed wegen Unterstützung des Terrorismus zu 14 Jahren Haft verurteilt. Er werde aber wegen seines Schuldeingeständnisses und dem Versprechen, den US-Behörden bei Ermittlungen zu helfen, nach der verkürzten Haftzeit freikommen. Der Verurteilte hatte sich Anfang der Woche schuldig bekannt, in Afghanistan an der Leitung eines Ausbildungslagers für Terroristen beteiligt gewesen zu sein.

Sein Schuldbekenntnis basierte auf einer Absprache zwischen Anklage und Verteidigung, um ein formelles Verfahren zu vermeiden. Vor zwei Jahren hatte Nur Uthman Mohammed noch erklärt, nicht schuldig zu sein. Er sitzt seit August 2002 in Guantánamo in Haft. Ursprünglich drohte ihm lebenslange Haft.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Friederike“ wird zum Orkan: Erstes Todesopfer in Deutschland
Wetterexperten erwarten vom anrückenden Sturmtief „Friederike“ nichts Gutes. Es muss mit Orkanböen bis zu 130 km/h gerechnet werden. Alle aktuellen Entwicklungen im …
„Friederike“ wird zum Orkan: Erstes Todesopfer in Deutschland
52 Menschen sterben bei Busunglück in Kasachstan
Bei einem schrecklichen Busunglück in Kasachstan sind 52 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus geriet in Flammen und brannte vollständig aus. 
52 Menschen sterben bei Busunglück in Kasachstan
Mann findet Foto von verstorbener Frau, das er nie sehen sollte
Kurz vor der ersten Krebs-Operation ließen sich John und Michelle noch standesamtlich trauen. Im Brautkleid sollte er sie nie zu Gesicht bekommen. Bis kurz nach ihrem …
Mann findet Foto von verstorbener Frau, das er nie sehen sollte
Drohne rettet in Seenot geratene Surfer vor der Küste Australiens
Vor der Küste Australiens wurden zwei in Seenot geratene Surfer mit Hilfe einer Drohne gerettet. Es war die erste Rettung dieser Art. 
Drohne rettet in Seenot geratene Surfer vor der Küste Australiens

Kommentare