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Der Erdrutsch in Guatemala forderte inzwischen mehr als 260 Menschenleben.

Noch immer werden 40 Menschen vermisst

Guatemala: Zahl der Toten nach Erdrutsch steigt an

Guatemala Stadt - Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 260 gestiegen.

Inzwischen seien 264 Leichen geborgen worden, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Samstag. 40 Menschen würden noch vermisst. Die Suchaktion solle am Wochenende weitergehen, am Montag werde dann entschieden, wann die Rettungsarbeiten eingestellt werden sollten.

Nach heftigen Regenfällen war am 1. Oktober eine Schlamm- und Gerölllawine auf das Dorf El Cambray II niedergegangen und hatte 125 Häuser zerstört oder beschädigt. Der Erdrutsch war die schlimmste Katastrophe, von der Guatemala in diesem Jahr heimgesucht wurde. Bei den Erdbeben der Jahre 2012 und 2014 waren insgesamt 45 Menschen ums Leben gekommen.

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Die Behörden hatten die Verwaltung des an Hügeln gelegenen Dorfs in der Nähe der Hauptstadt von Guatemala wegen Erdrutschgefahr mehrfach aufgefordert, das Dorf zu verlegen, was aber nie geschah. Die letzte derartige Aufforderung gab es im vergangenen November.

AFP

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