Heruntergefallene Fahrzeuge liegen neben einem entgleisten Waggon eines Autotransportzugs im Güterbahnhof in Cuxhaven. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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Heruntergefallene Fahrzeuge liegen neben einem entgleisten Waggon eines Autotransportzugs im Güterbahnhof in Cuxhaven. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Bevor die Aufräumarbeiten beginnen können, müssen die Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ihre Ermittlungen abgeschlossen haben. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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Bevor die Aufräumarbeiten beginnen können, müssen die Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ihre Ermittlungen abgeschlossen haben. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Der Schaden bewegt sich vermutlich im siebenstelligen Bereich. Foto: Bundespolizei Bremen
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Der Schaden bewegt sich vermutlich im siebenstelligen Bereich. Foto: Bundespolizei Bremen
Entgleiste Waggons und Loks stehen im Güterbahnhof in Cuxhaven. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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Entgleiste Waggons und Loks stehen im Güterbahnhof in Cuxhaven. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Die Autos sollten in Cuxhaven für den Export verschifft werden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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Die Autos sollten in Cuxhaven für den Export verschifft werden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Bevor ein Kran an die Unglücksstelle herangeführt werden könne, müssten aber erst die unbeschädigten Waggons weggezogen werden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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Bevor ein Kran an die Unglücksstelle herangeführt werden könne, müssten aber erst die unbeschädigten Waggons weggezogen werden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Mehrere Tage Einschränkungen

Millionenschaden bei Crash von zwei Güterzügen in Cuxhaven

Waggons springen aus den Gleisen, nagelneue Autos fallen herab und sind nur noch Schrott: Die Kollision eines Autotransportzuges mit einem Güterzug hat in Cuxhaven hohen Schaden verursacht. Reisende müssen in den kommenden Tagen mit Bahneinschränkungen rechnen.

Cuxhaven (dpa) - Beim Zusammenstoß eines Autotransportzuges mit einem stehenden Güterzug ist in Cuxhaven Millionenschaden entstanden. Zwei Lokführer kamen nach einem Schock am Dienstagabend kurzzeitig in ärztliche Behandlung.

Mindestens 20 für den Export bestimmte Neuwagen wurden zertrümmert. Zudem wurden drei Loks und Anlagen an der Bahnstrecke stark beschädigt. Noch ist völlig unklar, wie es zu dem Crash kommen konnte.

Bei dem Unfall krachte der fahrende Autotransportzug frontal gegen den stehenden Güterzug. Dieser befand sich zwar auf einem Nachbargleis, dessen Rangierlok war aber an einer Weiche ein Stück auf das Gleis des Autotransportzuges gefahren. Fünf Waggons seien durch die Wucht des Aufpralls entgleist, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Autos stürzten herab und landeten teilweise auf dem Dach.

Das Ausmaß der Schäden an den Bahnanlagen ist nach Angaben der Bahn-Pressestelle in Hamburg bisher nicht abzusehen. Die Bahngesellschaften Metronom und EVB richteten auf den Strecken Hamburg-Cuxhaven und Bremerhaven-Cuxhaven Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Personenverkehr wurde eingeschränkt.

Die Aufräumarbeiten sollten frühestens am Mittwochnachmittag beginnen. Bevor ein Kran an die Unglücksstelle gebracht wird, müssten die unbeschädigten Waggons weggezogen werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Zuvor sollten Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ihre Ermittlungen abschließen. Wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr werde in alle Richtungen ermittelt. Auch die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet worden.

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