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Vermisster Junge aus Oldenburg endlich gefunden - Er steckte in einem Gulli fest

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Von: Lukas Einkammerer

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Vermisster Achtjähriger aus Oldenburg lebend gefunden.
Polizisten untersuchen einen Gully. Der seit acht Tagen vermisste Achtjähriger aus Oldenburg ist lebend in einem Gully gefunden worden. © Andre van Elten/dpa

Nach seinem Verschwinden vergangene Woche ist der vermisste Junge aus Oldenburg nun endlich wieder aufgetaucht. Er soll in einem Gulli gefunden worden sein.

Oldenburg - Als vergangene Woche ein kleiner Junge aus Oldenburg verschwand, begaben sich sowohl Polizeibeamte als auch viele tapfere Freiwillige auf eine tagelange Suche durch Wohngebiete, Wälder und Felder. Neben einer Mordkommission kamen bei der weitreichenden Aktion auch Drohnen und Hubschrauber zum Einsatz. Nach viel Bangen gibt es nun die langersehnte Entwarnung: Der achtjährige Joe ist endlich gefunden worden.

Vermisster Junge aus Oldenburg gefunden: Polizei teilt Update bei Twitter

Seit Joes Verschwinden im Oldenburger Stadtteil Donnerschwee drückten viele Menschen in den sozialen Medien ihr Mitgefühl aus und beteiligten sich unter dem Hashtag #WIrsuchenJoe an der Suche nach dem Jungen. Nach sechs ernüchternden Tagen ohne Ergebnisse, kam am Samstagmorgen endlich die Entwarnung. „Der 8-jährige Joe lebt!!!“, verkündete die Polizei Oldenburg-Stadt/Ammerland am Samstagmorgen (25. Juni) auf der Kurznachrichtenplattform Twitter.

Der Vermisste soll laut einer Pressemitteilung in einem Gulli in der Oldenburger Kranichstraße aufgefunden worden sein nachdem ein Passant dort gegen 06:22 Uhr Geräusche wahrgenommen hatte und die örtlichen Behörden benachrichtigte. Obwohl äußerlich keine Verletzungen festgestellt werden konnten, soll sich Joe derzeit in einem Krankenhaus befinden und dort medizinisch versorgt werden.

Vermisster Junge aus Oldenburg gefunden: Unklar, wie Joe in Gulli gelangte

Nach Tagen voller Bangen, in denen das Schlimmste vermutet wurde, ist Joe endlich in Sicherheit. Trotzdem will die Polizei Oldenburg nun weiter ermitteln um herauszufinden, wie er überhaupt in den Kanal gelangt ist. Weitere Ergebnisse dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlich werden, heißt es in einer Mitteilung der Polizeiinspektion.

Bis dahin dürfen Joes Familie, Freunde und Angehörige aber erst einmal durchatmen. Das Schlimmste ist zweifellos überstanden und man kann nur ganz fest die Daumen drücken, dass sich der Achtjährige ganz schnell von seinem Horror-Erlebnis erholt. (le)

Seit drei Jahren schon sucht die Polizei bereits nach Rebecca Reusch aus Berlin. Ein 16-jähriges Mädchen aus Bayern, das Mitte der Woche in Kempten verschwand, ist nun hingegen wieder aufgetaucht.

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