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Man sieht es nicht, aber Peanut freut sich sicher über seinen Sieg beim Wettbewerb um den "Hässlichsten Hund der Welt".

Armer, glücklicher Peanut

Das ist der "hässlichste Hund der Welt"

Petaluma - Verbrennungen entstellten den kleinen Peanut, doch ausgerechnet mit seiner Hässlichkeit eroberte der bedauernswerte Vierbeiner das Herz seines Frauchens - und jetzt auch das einer Jury.

Der mittlerweile zwei Jahre alte Peanut ist der Gewinner des diesjährigen US-Wettbewerbs „Hässlichster Hund der Welt“ im kalifornischen Petaluma. Mit seinem leicht furchterregenden Äußeren schlug er 29 schwanzwedelnde Konkurrenten aus dem Rennen im Kampf um 1500 Dollar Preisgeld, wie der Sender NBC berichtete.

Neun Monate verbrachte der kleine Kerl in einem Tierheim, bevor Holly Chandler den Hund bei sich aufnahm. Peanuts Aussehen rühre unter anderem von Verbrennungen her, die er erlitten habe: „Er hat keine Lippen mehr. Ebenso keine Augenlider, also kann er seine Augen nicht schließen, deshalb tränen seine Augen“, sagte Chandler, die mit dem Vierbeiner in North Carolina lebt, dem Sender CBS. „Die Tränen laufen ihm in die Nase, weshalb er diese kleinen netten Rotzbläschen hat. Das ist großartig, das gehört zu seinem Charakter“, schwärmte die Besitzerin.

"Hässlichster Hund der Welt" - diese Vierbeiner traten an

"Hässlichster Hund der Welt" - diese Vierbeiner traten an

Dabei war die Konkurrenz auch nicht ohne. Eine Art Schäferhund namens Quasi Modo (wie der Glöckner von Notre-Dame von Victor Hugo) machte Peanut den Titel mit einem buckeligen Rücken und etwas zu lang geratenen Beinen streitig. Und auch der mehr oder minder nackte Mischling Sweepee Rambo mit seiner weißen Zottelmähne und den wässrigen Augen konnte sich am Ende nicht ganz so durchsetzen, wie es sich sein Herrchen vielleicht erhofft hatte.

Gegen sie wirkte Vorjahressieger Walle fast schon unauffällig. Die seltsame Mischung aus Beagle, Boxer und Basset Hound mit seinem riesigen Kopf, den kurzen Beinen und einem Watschelgang gab sich auch in diesem Jahr die Ehre, und lief - wenn auch außer Konkurrenz - über den roten Teppich in Petaluma.

Der Anti-Beauty-Contest findet bereits seit einem Vierteljahrhundert statt.

dpa

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