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Hunderte Gaffer am Hauptbahnhof von Hagen.

Zehnjährige verletzt - Diese Szenen machen sprachlos

Hier stören Hunderte Gaffer eine Rettung - Polizei: "Schämt Euch!"

Hagen - Die Polizei Hagen hat nach einem Unfall am Mittwochnachmittag auf ihrer Facebook-Seite einen Beitrag mit dem Titel "Schämt Euch, ihr Gaffer vom Hauptbahnhof!" gepostet.

Die Polizei Hagen zeigt sich empört: Sie postete einen Beitrag mit dem Titel "Schämt Euch, ihr Gaffer vom Hauptbahnhof!" bei Facebook. Dieser wurde bereits rund 20.000 Mal geteilt und erreichte rund zwei Millionen Menschen. Das Posting nimmt Bezug auf einen Unfall mit einem schwer verletzten Mädchen, das von Passanten ebenso gefilmt worden war wie die Landung des Rettungshubschraubers.

In der Pressemitteilung zu den Vorkommnissen heißt es am Donnerstagmorgen: "Die Rettungsarbeiten wurden durch mehrere Schaulustige massiv behindert, welche mit ihren Smartphones das verletzte Mädchen und die Landung des Hubschraubers gefilmt haben. Es mussten zusätzliche Polizeibeamte eingesetzt werden, um einen zügigen Ablauf der Rettungsarbeiten zu gewährleisten."

In dem Facebook-Posting werden die Vorkommnisse noch drastischer geschildert: "Ihr solltet Euch was schämen, dass mehrere hundert von Euch mit dem Smartphone in der Hand die Rettungsarbeiten massiv behindert haben. Euch ging es nur darum, das verletzte Kind und die Landung des Hubschraubers zu filmen. Sogar mehrere Streifenwagen waren notwendig, um den Rettungskräften den nötigen Platz zu verschaffen. Polizisten in der Absperrung habt ihr gefragt, ob sie mal an die Seite gehen können, damit ihr besser filmen könnt. Unfassbar!"

Die Polizei der Ruhrgebietsstadt sagt dazu: „Wir haben im Einsatz echt was Besseres zu tun, als uns auch noch um Euch zu kümmern. Lasst zukünftig die Smartphones in der Tasche und geht einfach weiter.“

Bei Facebook gab es bis zum frühen Donnerstagmittag bereits Tausende empörte Kommentare über die Gaffer: „Die Polizei hätte sofort für jeden ein fettes Bußgeld verhängen sollen“, oder „Da schämt man sich richtig mit“, heißt es dort.

Zehnjährige ging bei Rot über die Straße

Zu dem schweren Verkehrsunfall war es am Mittwoch gegen 15.20 Uhr auf dem Graf-von-Galen-Ring in Hagen gekommen. Ein zehnjähriges Mädchen lief laut Polizei bei Rotlicht einer Fußgängerampel in Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) über die Fahrbahn und wurde von dem Golf eines 43-jährigen Hageners erfasst und zu Boden geschleudert. 

Die Zehnjährige wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber in das Bergmannsheil Krankenhaus in Bochum geflogen. Zu keinem Zeitpunkt bestand laut Polizei Lebensgefahr. 

Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Der Bahnhofsvorplatz musste für die Dauer der Landung des Rettungshubschraubers komplett gesperrt werden. 

Die Polizei sucht weitere Zeugen des Unfalls, insbesondere den Fahrer eines unbekannten Fahrzeugs, welcher sich zum Unfallzeitpunkt unmittelbar neben dem Unfallfahrzeug befand. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter der 02331/9862066.

Quelle: wa.de.

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