+
In der Bucht, in der das Unglück geschah, wurde zuletzt zweimal ein weißer Hai gesichtet. 

Drama in Australien

Hai tötet Surferin (17) - vor den Augen ihrer Familie

Sydney - Vor den Augen ihrer gesamten Familie ist eine 17-jährige Australierin von einem Hai angegriffen und getötet worden.

Das Mädchen war nach Polizeiangaben zusammen mit seinem Vater an der australischen Südküste, in der Nähe der Stadt Esperance, zum Surfen im Meer. Die Mutter sei mit zwei jüngeren Schwestern am Strand geblieben. Von dort aus hätten sie verfolgen müssen, wie der Hai die 17-Jährige vom Brett zerrte und ihr ein Bein abbiss. Der Vater konnte sie dann aus dem Wasser ziehen. Im Krankenhaus erlag die junge Frau ihren Verletzungen, wie es weiter hieß.

Die Wylie Bay in der Nähe von Esperance ist dafür bekannt, dass dort häufiger Haie unterwegs sind. Trotzdem ist die Bucht ein beliebter Ort für Surfer. Im Oktober 2014 hatte dort ein Surfer seine rechte Hand und seinen linken Unterarm bei einem Haiangriff verloren. Die Polizei machte keine Angaben dazu, welche Art von Hai hinter der jüngsten Attacke von Ostermontag steckt. Vermutet wird, dass es sich dabei um einen Weißen Hai handelt.

Die Familie aus der Nähe der westaustralischen Millionenmetropole Perth hatte in der Region ihre Osterferien verbracht. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Esperance Express“ (Dienstag) waren der Vater und das Mädchen erfahrene Surfer. Die Familie ließ am Dienstag von einem Freund eine Stellungnahme verlesen. Darin heißt es: „Unsere Herzen sind gebrochen. Wir sind schrecklich traurig. Aber es tröstet uns, dass Laeticia bei etwas gestorben ist, das sie liebte.“

Vergangene Woche war nach einer Übersicht der Haibeobachtungs-Website Shark Smart in der Bucht zwei Mal ein Weißer Hai gesichtet worden. In der Bucht sind Schwimmen und Surfen nun bis auf Weiteres verboten. Vor den Küsten Australiens kommt es immer wieder zu Haiangriffen.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wettlauf mit der Zeit: Keine Signale von verschollenem U-Boot in Argentinien 
Verloren im Südatlantik: Seit Mittwoch wird ein U-Boot vor der argentinischen Küste vermisst. An Bord sind 43 Männer und eine Frau. 
Wettlauf mit der Zeit: Keine Signale von verschollenem U-Boot in Argentinien 
Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote
Im Nordwesten von Kolumbien kam es zu einem Unfall, bei dem ein Bus in einer Bergregion in eine Schlucht stürzte. Unter den 14 Todesopfern sind wohl auch zwei Kinder.
Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote
Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone
Der berüchtigte Mörder Charles Manson ist tot. Seine „Manson Family“ brachte in den USA die schwangere Schauspielerin Sharon Tate und andere Opfer um.
Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone
US-Sektenführer und Mörder Charles Manson gestorben
Auch Jahrzehnte nach seinen Taten gilt Sektenführer Charles Manson als einer der berüchtigtsten Mörder der USA. Seine Anhänger töteten unter anderem die hochschwangere …
US-Sektenführer und Mörder Charles Manson gestorben

Kommentare