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Haiti kämpft gegen Cholera.

Haiti: UNICEF hilft im Cholera-Gebiet

Köln/Port-au-Prince - Haiti droht eine Cholera-Epidemie: 200 Menschen sind bereits gestorben. Nun bringt das Kinderhilfswerk UNICEF Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete südlich der Stadt Gonaives.

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Cholera-Epidemie bedroht Haiti

Unter anderem seien Durchfallmedikamente für 10.000 Patienten sowie Seife, Wasserreinigungstabletten und fünf große Zelte unterwegs, in denen provisorische Gesundheitszentren errichtet werden sollen, teilte die Hilfsorganisation am Samstag in Köln mit. Weitere Maßnahmen würden in Abstimmung mit dem haitianischen Gesundheitsministerium, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Hilfsorganisationen vorbereitet. In der Region um Gonaives leben den Angaben zufolge rund 150.000 Menschen.

Für Kinder ist die Cholera laut UNICEF besonders gefährlich. Sie könnten sehr schnell durch die innere Austrocknung des Körpers bei schwerem Durchfall sterben, sagte der Leiter der UNICEF-Gesundheitsprogramme in Haiti, Jean-Claude Mubalama. Nach aktuellen Angaben sind bislang fast 200 Menschen in Haiti durch die Cholera ums Leben gekommen. Über 2.200 Menschen sollen infiziert sein. Cholera ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die meist durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen wird. Sie verursacht Durchfall und Erbrechen und kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen.

dapd

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