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So sieht der Mond während einer Halbschattenfinsternis aus.

Naturschauspiel am Freitag

Halbschattenfinsternis des Mondes: Wann kann ich sie wo sehen?

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München - Aufmerksame Beobachter können am Freitag Zeugen einer Halbschattenfinsternis des Mondes werden. Bei dem Naturschauspiel wird ein Teil des Mondes vom Halbschatten der Erde verdeckt.

Update vom 12. August 2017: Jedes Jahr im August gibt es zahlreiche Sternschnuppen, so auch heute wieder. Wir haben alle Informationen zu den Perseiden, die man in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2017 sehen kann.

Update vom 6. August 2017: Es wird ein Himmelsschauspiel im Hochsommer. Wir haben alle Informationen zur partiellen Mondfinsternis am 7. August 2017.

Update vom 8. Februar 2017: In der Nacht von Freitag auf Samstag sollten alle Mond-Fans zum Himmel schauen - denn dann spielt sich dort einmal mehr ein besonderes Ereignis ab: die Halbschatten-Mondfinsternis. Wir erklären Ihnen, wie und wo Sie die Halbschattenfinsternis sehen können.

Update vom 10. November 2016: Am Montag ist der größte Supermond seit 70 Jahren über Deutschland zu sehen. Wir haben zusammengefasst, was Sie zum Supermond am 14. November 2016 wissen müssen.

Am 16. September 2016 haben wir Vollmond - und zwar einen ganz besonderen. Der im September auch "Erntemond" genannte Himmelskörper wird zeitweise aussehen, als wäre er von einem grauen Schleier bedeckt. Bei diesem Phänomen handelt es sich um eine Halbschattenfinsternis.

Im Unterschied zu einer "normalen" Mondfinsternis durchläuft der Erdtrabant bei einer Halbschattenfinsternis nicht den Kernschatten, sondern lediglich den Halbschatten der Erde. Vom Mond aus gesehen bedeckt die Erde dann nur einen Teil der Sonne. Es fällt also noch Sonnenlicht auf den Mond und der Halbschatten macht sich als grauer Schleier bemerkbar, statt den Himmelskörper zu verdunkeln.

Wo und wann kann man die Halbschattenfinsternis beobachten?

Die Halbschattenfinsternis wird in Teilen Europas, Afrikas, Asiens und Australiens zu sehen sein. Auch in Deutschland wird man das Naturschauspiel bewundern können - zumindest, wenn das Wetter mitspielt und der nächtliche Himmel klar ist. Man benötigt lediglich freie Sicht gen Süden, da der Mond nicht sehr hoch über dem Horizont steht. Wer ein Fern- oder ein Opernglas hat, kann dieses benutzen. 

Die Halbschattenfinsternis ist als Grauschleier auf dem Mond erkennbar.

Um 18.54 Uhr deutscher Zeit tritt der Mond in den Halbschatten der Erde ein. Der Beginn des Spektakels wird in Deutschland aber nicht zu sehen sein, da der Mond sich um diese Zeit noch unterhalb des Horizonts befindet. Ungefähr ab 19.50 Uhr ist der Erdtrabant so tief im Halbschatten der Erde, dass der Grauschleier auch für ungeübte Beobachter erkennbar ist. 

Die maximale Verdunkelung erreicht die Halbschattenfinsternis um 20.54 Uhr deutscher Zeit. Dann steht der Mond mit 90 Prozent seiner Fläche im Erdhalbschatten. Anschließend zieht sich der Grauschleier allmählich zurück, bis der Mond um 22.53 Uhr wieder aus dem Halbschatten der Erde heraustritt und wie gewohnt auf uns herabstrahlt. Insgesamt dauert die Finsternis drei Stunden und 59 Minuten. Hinsehen lohnt sich zwischen 19.50 Uhr und 22 Uhr.

Zeitlicher Ablauf der Halbschattenfinsternis am 16. September 2016:

Etappe

Ortszeit in Deutschland

Beginn der Finsternis

18:54:42

Mond geht auf

19:30:00

Halbschattenfinsternis ist sichtbar

ca. 19:50

Maximale Verdunkelung

20:54:20

Halbschattenfinstnis ist nicht mehr sichtbar

ca. 22:00 

Ende der Finsternis

22:53:59

Eine Halbschattenfinsternis des Mondes findet in unregelmäßigen Abständen statt, ist aber keine Seltenheit. Die nächste in Deutschland sichtbare Halbschattenfinsternis findet vom 10. auf den 11. Februar 2017 statt.

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