Terror in Barcelona: Lieferwagen rast in Menschenmenge - Angeblich zwei Tote

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In Singapur gab es schon ein rauschendes Feuerwerk.

Starke Sicherheitsvorkehrungen

Hallo, 2017! Einige Länder schon im neuen Jahr

Sydney/Berlin - Riesenfeuerwerk in Sydney, Lichter-Stern über Auckland, Silvester in Fernost: Für mehr als 1,5 Milliarden Menschen hat das Jahr 2017 bereits begonnen.

Der Jahreswechsel ist in vollem Gange: Im pazifischen Raum haben bereits Millionen Menschen in das neue Jahr hineingefeiert. Um 14.00 Uhr deutscher Zeit erlebten allein im Hafen von Sydney mehr als eine Million Feiernde ein gigantisches Feuerwerk. Über dem berühmten Opernhaus in der australischen Metropole flogen bei sommerlichen Temperaturen minutenlang Raketen in den Nachthimmel. Die Organisatoren hatten das bislang größte Spektakel mit mehr als 100 000 Feuerwerkskörpern versprochen. Die Stadt ließ sich das umgerechnet rund 4,8 Millionen Euro kosten.

Schon Stunden vor dem Jahreswechsel hatten sich Hunderttausende Menschen am Hafen versammelt. Drei Stunden vor Mitternacht (Ortszeit) gab es bereits ein Familien-Feuerwerk: Zu Ehren des 2016 gestorbenen US-Popstars Prince regnete es zu den Klängen seines Songs „Purple Rain“ lila Raketen. Erstmals wurde das Gelände mit querstehenden Bussen auf den umliegenden Straßen abgesichert, um Anschläge mit Fahrzeugen wie den auf den Weihnachtsmarkt in Berlin zu verhindern.

Zuerst feiern Samoa

Als Allererste hatten die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln das neue Jahr begrüßt. Punkt 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) begann dort 2017. Die Bewohner des Inselstaates Samoa, 16 000 Kilometer von Deutschland entfernt, feiern erst seit 2012 so früh Neujahr. Die Regierung hatte einen Wechsel über die Datumsgrenze beschlossen; davor gehörten die Samoaner immer zu den letzten Silvester-Feiernden der Erde.

In Madrid wurde Silvester bereits am Freitagabend gefeiert - zumindest von mehreren Tausend Spaniern und Touristen an der Puerta del Sol. Sie feierten ausgelassen als die Turmuhr am Gebäude der Regionalregierung um Mitternacht zwölf Mal schlug - eine Glockentest für das echte Silvestergeläut.

In vielen deutschen Großstädten wurden die Silvesterfeiern von starken Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Nach den massiven sexuellen Übergriffen auf Frauen in der vergangenen Silvesternacht beispielsweise in Köln und dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin haben die Sicherheitsbehörden ein besonders wachsames Auge auf die Silvesterfeiern.

„Böllerfreie Zone“ in Köln

In Köln sollen allein in der Innenstadt rund 1500 Polizeibeamte im Einsatz sein, die Polizei will bei Störungen konsequent einschreiten, rund um den Dom gibt es eine „böllerfreie Zone“.

Deutschlands größte Silvesterfeier vor dem Brandenburger Tor in der Hauptstadt wurde zusätzlich mit Betonklötzen oder anderen Sperren gegen mögliche Angriffe mit Fahrzeugen gesichert. Zehn Stunden vor dem Jahreswechsel begann der Einlass auf die Partymeile mit scharfen Kontrollen. Die ersten Gäste strömten bei Sonnenschein und trockenem Winterwetter bereits auf das Gelände; das Hauptprogramm mit zahlreichen Musik-Acts sollte erst um 20.15 Uhr starten.

Auch in Italien ist man wenige Tage nach der Erschießung des mutmaßlichen Attentäters von Berlin auf der Hut. In Rom und anderen großen Städten des Landes finden die Feierlichkeiten an Silvester unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. In zahlreichen Städten unter anderem in Turin, Bologna und Venedig gilt Medienberichten zufolge ein Böllerverbot. Am Freitag vor einer Woche hatten zwei Polizisten nahe Mailand den mutmaßlichen Terroristen Anis Amri erschossen.

Diese Länder sind schon im Jahr 2017

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