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240 Meter hohes Windrad bricht zusammen - wohl kurz vor der Einweihung

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Windrad (240 Meter hoch) bricht zusammen
Reste des Turms einer Windenergieanlage stehen im Wald. Das fast 240 Meter hohe Windrad ist in sich zusammengestürzt. © RAG Montan Immobilien GmbH/dpa

Ein 240 Meter hohes Windrad ist am Mittwochabend plötzlich eingestürzt. Die Ursache ist zunächst unklar. Die Windkraftanlage in Haltern am See (NRW) ist kaum sechs Monate in Betrieb.

Haltern am See - Von dem rund 240 Meter hohen Windrad ist kaum mehr etwas übrig. Fotos von der Unglücksstelle zeigen ein Trümmerfeld. Das Windrad an einem ehemaligen Schachtgelände in Haltern am See (Nordrhein-Westfalen) ist laut Feuerwehr vollständig eingestürzt. Nur ein rund 20 Meter hoher Turm sei stehen geblieben, der Rest in den Wald gestürzt, teilte ein Sprecher der Betreibergesellschaft RAG Montan Immobilien am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur afp mit. 

Die Windkraftanlage in Haltern am See ist am Mittwochabend mitten im Wald umgestürzt. Ein Förster auf einem Hochsitz beobachte den Vorfall gegen 18.30 Uhr und wählte sofort den Notruf. Feuerwehr und Vertreter der Stadtwerke machten sich daraufhin zur Unfallstelle auf. Ein nahes Windrad wurde abgestellt.

Windrad stürzt ein - Polizei sucht mit Hubschrauber nach möglichen Verletzten

Um sich ein Bild von der Lage aus der Luft zu verschaffen, setzte die Feuerwehr nach eigenen Angaben eine Drohne ein. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera suchte außerdem die Umgebung nach möglichen Verletzten ab, es wurde jedoch niemand gefunden. Gegen 22 Uhr sei der Einsatz beendet worden, so die Feuerwehr.

Haltern am See (NRW): Windrad stürzt mitten im Wald in sich zusammen

Die Ursache für den Einsturz des Windrads ist zunächst unklar. Ein Gutachter soll diese nun ermitteln. Zum entstandenen Sachschaden konnte der RAG-Sprecher keine genauen Angaben machen. Der Schaden dürfte laut Medienberichten in die Millionen gehen. Die Windkraftanlage soll rund zwei Millionen Euro gekostet haben und erst vor einem halben Jahr in Betrieb gegangen sein. Besonders brisant: Wie die Halterner Zeitung berichtet, sollte das Windrad am Donnerstag eingeweiht werden. (afp, ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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