Unglaubliche Tat in Hamburg

Frau misshandelt junges Mädchen mitten in der S-Bahn

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Hamburg - Vorsätzliche Körperverletzung und Nötigung eines Kindes - und das in aller Öffentlichkeit, mitten in einer S-Bahn: Ein brutaler Fall aus Hamburg macht sprachlos.

Am vergangenen Dienstag rief die Bundespolizei eine Fahndung nach einer Frau aus, die eine gefühlslose Tat begangen haben soll: In einer Hamburger S-Bahn soll sie ein kleines Mädchen geschüttelt, geschlagen und zu Boden gedrückt haben.

Das Verbrechen ereignete sich bereits am 25. Oktober 2015. Gegen 16 Uhr soll die mutmaßliche Täterin die S-Bahn mit einem Mann und einem Kind - eben diesem kleinen Mädchen - betreten haben. Schon beim Einsteigen soll die Frau das Kind grob behandelt haben, wie Zeugen laut Polizei berichteten. Dann der erschreckende Vorfall: Die Frau soll das Kind am Arm gepackt und heftig geschüttelt haben. Auch Tränen des kleinen Mädchens hielten die Frau augenscheinlich nicht davon ab, es weiter zu misshandeln und zu demütigen. Unglaublich: Die Frau soll im weiteren Verlauf mehrmals mit der Faust gegen den Kopf des Opfers geschlagen haben.

Als das Kind sich dann auf einen Sitz in der S-Bahn setzen wollte, stieß die Frau es zu Boden. Versuche des Kindes, wieder aufzustehen, verhinderte die Frau, indem sie es immer wieder herunter drückte. Schließlich soll die Tatverdächtige sogar einen Gehwagen, den sie mit sich führte, benutzt haben, um das Kind am Boden zu halten.

Fahndungsausschreibung führt endlich zum Erfolg

Nachdem umfangreiche Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg zunächst nicht halfen, die Frau zu identifizieren, entschieden sich die Beamten am Dienstag für eine Öffentlichkeitsfahndung. Ein Foto der Frau wurde veröffentlicht, genauso wie eine genaue Beschreibung der mutmaßlichen Täterin. Mit Erfolg: In weniger als 24 Stunden konnte die Frau ermittelt werden.

Bei der mutmaßlichen Täterin handelt es sich um eine 55 Jahre alte Frau aus Hamburg. Sie hatte sich selbst im Beisein von Familienangehörigen bei der Polizei Hamburg gestellt. Aussagen zu der Tat möchte die Beschuldigte allerdings bislang noch nicht machen.

mpa

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Hamburg

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