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Mann tötet Ehefrau in Hamm.

Prozess startet

Brutal! Mann aus dem Ruhrgebiet tötet Ehefrau - er lässt sie ausbluten

In Hamm (NRW) soll ein Mann seine kranke Ehefrau brutal attackiert und somit getötet haben. Die Frau blutete aus.

  • In Hamm hat ein Mann seine Frau brutal verprügelt.
  • Die kranke Frau erlitt dabei mehrere Rippenbrüche und starb später.
  • Dem 55-Jährigen droht bei dem Prozess vor dem Landgericht Dortmund eine lange Haftstrafe.

Dortmund/Hamm - Erst wird sie brutal zusammengeschlagen, dann stirbt sie an ihren schweren Verletzungen: In Hamm hat im Juli 2019 ein Mann seine Ehefrau getötet. Jetzt beginnt der Prozess wegen Totschlags am Landgericht Dortmund, berichtet RUHR24.de*.

Hamm: Mann tötet Ehefrau und wird festgenommen

In einer Wohnung in Hamm-Pelkum müssen sich am 31. Juli 2019 (Mittwoch) furchtbare Szenen abgespielt haben. Am Ende wird die 58-jährige Ehefrau tot in der Wohnung gefunden und ihr Mann festgenommen.

Warum es so weit kam, ist noch unklar. Bereits damals machte der nun Angeklagte keine Angaben zu der Tat. Klar ist nur, dass die Frau einen brutalen Tod sterben musste.

Mann schlägt Ehefrau mit Kopf gegen Vitrine

Nur einen Tag nach seinem 55. Geburtstag soll der Mann in der gemeinsamen Wohnung auf seine Ehefrau eingeschlagen und ihren Kopf gegen eine Glasvitrine geschlagen haben. Das geht aus einer Mitteilung des Landgerichts Dortmund hervor.

Laut Anklage soll die Frau eine stark blutende Platzwunde erlitten haben. Zudem soll ihr Ehemann massiven Druck auf den Brustkorb der Frau ausgeübt haben. Dadurch soll die Frau beidseitig mehrere Rippenbrüche erlitten haben. Das wurde bei der Obduktion der Leiche der Frau am Tag nach der Tat festgestellt.

Hamm: Ehefrau war bereits krank - Mann lässt sie sterben

Das Furchtbare: Die 58-Jährige litt bereits an einer sogenannten COPD, einer chronischen Lungenerkrankung. Diese tritt besonders häufig bei Rauchern auf und sorgt für Husten und Atemnot. Bei der Frau soll die Erkrankung bereits weit fortgeschritten gewesen sein. Durch die Rippenbrüche soll die Frau zusätzlich an der Atmung gehindert gewesen sein.

Video: Gewalt gegen Frauen

Gestorben sei die Frau anschließend an ihren inneren Blutungen. Dies habe der Angeklagte jedoch billigend in Kauf genommen, heißt es vom Gericht. Der Ehemann sitzt seit der Tat in der JVA Dortmund. Ihm drohen nun mindestens fünf Jahre Haft wegen Totschlags.

ffo

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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