Einsatzkräfte der Feuerwehr und Taucher suchen nach den Vermissten.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr und Taucher suchen nach den Vermissten.

Rettungskräfte suchen im Laher Teich

Zwei Jungs im Baggersee ertrunken - Taucher machen erschütternden Fund

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Taucher suchen mit Booten nach zwei Kindern. Ein Polizeihubschrauber kreist in der Luft. Jetzt gibt es traurige Gewissheit.

Hannover - Zwei Jungen sind an einem Baggersee in Hannover (Niedersachsen) ums Leben gekommen. Mit einem Großaufgebot suchten Einsatzkräfte der Feuerwehr nach den Kindern. Taucher konnten am Sonntagnachmittag nur noch die Leichen der beiden aus dem Laher Teich bergen. Zuerst berichtete die Hannoversche Allgemeine.

Hannover: Taucher bergen Leichen von zwei Jungen im Laher Teich

Bei den Todesopfern handelt es sich um einen acht und um einen neun Jahre alten Jungen. Sie hatten nach Feuerwehrangaben einen Ball aus dem Wasser holen wollen. Zeugen hatten demnach beobachtet, wie die beiden mit hochgekrempelten Hosen nach einem Ball im Laher Teich gesucht hätten.

Taucher entdeckten die leblosen Körper der Kinder am Sonntag nach längerer Suche in etwa sechs Meter Tiefe, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Jungen sollen in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe gewohnt haben.

Hannover: Feuerwehr und Taucher suchen nach den Vermissten im Laher Teich.

Hannover: Rettungskräfte suchen im Laher Teich nach Vermissten

Ein zehnjähriges Mädchen habe nach dem Verschwinden der beiden Jungen Hilfe geholt. Sie soll mit den Jungen am Sonntag am Ufer des Laher Teiches zusammen Ball gespielt haben. Schuhe und Jacken der Kinder lagen einem Sprecher zufolge noch am Ufer. Dem Feuerwehrsprecher zufolge wählten mehrere Passanten wegen der Hilferufe der Zehnjährigen den Notruf.

Der Laher Teich ist ein Baggersee im Stadtteil Lahe. Das Gewässer im Norden von Hannover ist ein Angelgewässer. Der Baggersee ist im Uferbereich flach und falle dann plötzlich steil ab. Dort hätten Nichtschwimmer keine Chance, sagte der Sprecher der Feuerwehr, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. (ml/dpa)

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