+
In Colafläschchen-Fruchtgummis wie diesen des Süßwarenherstellers Haribo soll ein 44-Jähriger Steine gefunden haben

Mann fordert 10.000 Euro Schmerzensgeld

Prozess um Steine in Haribos Cola-Fläschchen

Bonn - Ein Mann behauptet, beim Verzehr eines Haribo Cola-Fläschchens auf Steine gebissen und sich an den Zähnen verletzt zu haben. Deshalb fordert er jetzt 10.000 Euro Schmerzensgeld.

Auf 10.000 Euro Schmerzensgeld hat ein 44-Jähriger aus Bielefeld den Bonner Süßwarenhersteller Haribo verklagt. Der Mann behauptet, er habe beim Verzehr eines Colafläschchen-Fruchtgummis auf Steine gebissen. Dabei seien zwei Zähne beschädigt worden. Nach Angaben eines Gerichtssprechers bestreitet Haribo, das vom Kläger vorgelegte verunreinigte Fruchtgummi hergestellt zu haben. Der Produktionsprozess sei so gestaltet, dass in das Gelee, aus dem Colaflaschen gepresst würden, keine Fremdkörper gelangen könnten. Der 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm (OLG) wird sich an diesem Donnerstag erneut mit dem Fall befassen.

Einem Bericht der Nachrichtenseite express.de zufolge soll dabei ein Sachverständiger klären, ob es sich bei dem gekauten Cola-Fläschchen (inzwischen ist es leicht schimmelig und liegt den Akten bei) um ein Haribo-Fruchtgummi handelt und ob Steine darin zu finden sind. Falls ja, muss der Biologe und Chemie-Ingenieur außerdem erklären, wie die Fremdkörper wohl in die Süßigkeit gelangt sein könnten.

Das Landgericht Bielefeld hatte die Klage nach der Vernehmung von Zeugen und der Einholung eines Gutachtens in erster Instanz abgewiesen. Der Kläger habe nicht nachgewiesen, dass er sich beim Verzehr eines Haribo-Produkts verletzt habe, hieß es damals.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tote in der Schweiz: Dieses Video zeigt den katastrophalen Bergrutsch
Nach einem Bergrutsch im Südosten der Schweiz werden acht Menschen vermisst, darunter auch Deutsche.
Tote in der Schweiz: Dieses Video zeigt den katastrophalen Bergrutsch
Polizei sucht nach weiteren Leichenteilen von toter Journalistin
Die Polizei in Kopenhagen hat am Donnerstag die Suche nach weiteren Leichenteilen der getöteten schwedischen Journalistin fortgesetzt.
Polizei sucht nach weiteren Leichenteilen von toter Journalistin
Gedenken an die Opfer des Amatrice-Erdbebens
Rom (dpa) - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Italien mit fast 300 Toten haben die Bewohner der besonders betroffenen Stadt Amatrice mit einem Fackelzug der …
Gedenken an die Opfer des Amatrice-Erdbebens
Auto gerät in Geschäftsstraße: Frau tot, sechs Verletzte
Mit hohem Tempo rast ein Autofahrer durch eine Geschäftsstraße. Eine Frau kommt ums Leben, ihre Tochter wird lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer hatte wohl …
Auto gerät in Geschäftsstraße: Frau tot, sechs Verletzte

Kommentare