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Bei einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Hannover wir ein junger Mann erschossen. Seither fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem flüchtigen Täter. 

Mann erschossen

Rund 50 Hinweise auf flüchtigen Supermarkt-Räuber

Hannover - Der flüchtige Supermarkt-Räuber von Hannover ist möglicherweise für weitere Überfälle verantwortlich. Die Ermittler prüften derzeit, ob er auch in angrenzenden Bundesländern Märkte überfallen hat.

Der flüchtige Supermarkt-Räuber von Hannover ist möglicherweise für weitere Überfälle verantwortlich. Die Ermittler prüften derzeit, ob der unbekannte Täter auch in angrenzenden Bundesländern Märkte überfallen hat, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit.

Medienberichte, wonach es sich um rund 15 weitere Taten handelt, für die der Mann verantwortlich sein könnte, bestätigte der Sprecher zunächst nicht. Rund 50 Hinweise, vor allem auf die Person selbst, sind nach Angaben des Sprechers bislang bei der Polizei eingegangen.

Zweiter Raub in Supermarkt: Räuber griff selbst in Kasse

Der etwa 40 bis 50 Jahre alte Verdächtige soll am Donnerstag und Freitag in Hannover und Hemmingen zwei Supermärkte ausgeraubt haben. Bei dem Überfall in Hannover erschoss er einen 21-Jährigen. Er hatte beide Märkte jeweils kurz vor Ladenschluss betreten und die Kassiererinnen mit einer Schusswaffe bedroht.

Beim Überfall in Hannover-Stöcken hatte die 51 Jahre alte Angestellte dem Täter das Geld bereits gegeben, als ein Kunde eingriff und den Räuber überwältigen wollte. Der 21-Jährige wurde dabei von einem Schuss getötet. Ein 29-Jähriger, der das Geschäft gerade betreten hatte, erlitt eine schwere Schussverletzung.

Beim zweiten Raub in einem Supermarkt in Hemmingen händigte die Kassiererin das Geld nicht sofort aus, der Räuber griff daher selbst in die Kasse. Beide Male hatte sich der Mann zunächst wie ein Kunde verhalten und dann erst an der Kasse die Pistole gezogen. Nach beiden Taten flüchtete er mit einem Fahrrad.

dpa

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