Hauseinsturz

Unwetter auf Kuba fordert zwei Todesopfer

Havanna - Heftige Unwetter auf Kuba haben die Hauptstadt Havanna überflutet und dabei mindestens zwei Menschenleben gefordert. Lebensgefahr droht vor allem durch die maroden Häuser.

Heftige Regenfälle haben die kubanische Hauptstadt Havanna überflutet und mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Der 54-jährige Mann und die 60-jährige Frau seien umgekommen, als ihr baufälliges Haus im Zentrum Havannas eingestürzt sei, berichtete die Zeitung „Granma“ am Samstag. Auch einige andere Häuser stürzten teilweise ein. In den Stadtteilen Miramar und Vedado im Westen Havannas standen ganze Straßenzüge unter Wasser.

Nach den Berichten war eine weite Region zwischen der Stadt Artemisa westlich Havannas und Ciego de Ávila im Zentrum Kubas von den Unwettern betroffen. Die heftigen Regenfälle seit Donnerstag wurden von einer Kaltfront über dem Westen der Insel ausgelöst.

Das Stadtzentrum Havannas (Centro Habana) - nicht zu verwechseln mit der historischen Altstadt (Habana Vieja) - ist für seine große Zahl verrotteter Häuser bekannt. Viele Gebäude sind überbelegt und eigentlich nicht mehr bewohnbar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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