Ein Zug steht im Wilsecker Tunnel in Rheinland-Pfalz auf den überfluteten Gleisen vor einem Geröllberg. Foto: Thorsten Pallien/THW
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Ein Zug steht im Wilsecker Tunnel in Rheinland-Pfalz auf den überfluteten Gleisen vor einem Geröllberg. Foto: Thorsten Pallien/THW
Ein Auto steht, vom Starkregen weggeschwemmt, inmitten von Unrat vor einer Garageneinfahrt in Saarbrücken. Foto: Beckerbredel
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Ein Auto steht, vom Starkregen weggeschwemmt, inmitten von Unrat vor einer Garageneinfahrt in Saarbrücken. Foto: Beckerbredel
Eine Unterführung in Vaihingen in Baden-Württemberg lief voll Wasser. Foto: Kohls/SDMG
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Eine Unterführung in Vaihingen in Baden-Württemberg lief voll Wasser. Foto: Kohls/SDMG
"Die Lage ist dramatisch", so eine Polizeisprecherin. Foto: BeckerBredel
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"Die Lage ist dramatisch", so eine Polizeisprecherin. Foto: BeckerBredel
Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, das Wasser aus einer überfluteten Unterführung in Sindelfingen abzupumpen. Foto: Dettenmeyer/SDMG
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Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, das Wasser aus einer überfluteten Unterführung in Sindelfingen abzupumpen. Foto: Dettenmeyer/SDMG
In Saarbrücken wurden mehrere Autos vom Starkregen weggeschwemmt. Foto: Beckerbredel
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In Saarbrücken wurden mehrere Autos vom Starkregen weggeschwemmt. Foto: Beckerbredel

Neue Überflutungen

Heftige Unwetter im Saarland und in Rheinland-Pfalz

Schon wieder hat Starkregen Straßen und Keller überflutet. In der Nacht traf es vor allem das Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Heute könnte es weitergehen.

Saarbrücken (dpa) - Das Wetter in Teilen Deutschlands kommt nicht zur Ruhe. Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage erwarten die Meteorologen auch heute im Westen und Norden des Landes teils kräftige Gewitter.

Eine neue Unwetterfront werde sich voraussichtlich ab dem Morgen aus Richtung Rheinland-Pfalz kommend durch Nordrhein-Westfalen arbeiten, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es könne auch im Süden gewittern.

In der Nacht hatten in vielen Teilen Deutschlands Unwetter gewütet - wie schon die Tage zuvor. Im Saarland und Rheinland-Pfalz setzte ein heftiges Gewitter Straßen und Keller unter Wasser. "Die Lage ist dramatisch", sagte eine Polizeisprecherin in Saarbrücken. Vor allem die Ortschaften St. Ingbert, Blieskastel, Kleinblittersdorf sowie ein Ortsteil von Saarbrücken seien überflutet. "Wir haben wegschwimmende Autos und unterspülte Straßen."

In den Landkreisen Birkenfeld und Saarburg in Rheinland-Pfalz sowie im Raum Ludwigshafen gab es überflutete Straßen und vollgelaufene Keller, wie ein Polizeisprecher sagte. In Morbach schlug ein Blitz in eine Kapelle ein. Die Turmspitze fing Feuer, das Gebäude selbst brannte laut Polizei aber nicht ab.

Auch in Baden-Württemberg gab es schwere Unwetter. Besonders betroffen war der Norden des Bundeslandes. Im Raum Mannheim, in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis kam es zu überfluteten Kellern und Straßen. Vereinzelt stürzten Bäume um. Auch rund um Karlsruhe flutete Regenwasser Keller und Straßen. Einen Schaden im sechsstelligen Bereich verursachte ein Blitzeinschlag in das Dach eines Einfamilienhauses in Sternenfels.

Auch Niedersachsen war betroffen. So schlug in Meppen (Landkreis Emsland) am Donnerstagabend ein Blitz in ein Wohnhaus ein und löste ein Feuer aus, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand.

In Nordrhein-Westfalen zogen am Donnerstag ebenfalls Gewitter über das Land. Vor allem im Münsterland standen Keller und Straßen unter Wasser.

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