Heiße Quelle: Junge (8) verbrennt qualvoll

Wellington - Ein achtjähriger Junge ist in Neuseeland in eine 100 Grad heiße Quelle gestürzt. Er zog sich schwere Verbrennungen zu. Doch auch die Behandlung in einer Spezialklinik konnte dem Buben nicht mehr helfen.

Das Kind hatte mit seiner Familie den Kurort Rotorua auf der neuseeländischen Nordinsel besucht, das mit seinen dampfenden und heißen Wasser- und Schlammquellen als Geothermiegebiet bekannt ist. “Der Junge schrie vor Schmerzen“, sagte eine Augenzeugin. Seine Haut sei von Kopf bis Fuß verbrannt gewesen. Der Junge wurde sofort in ein örtliches Krankenhaus gebracht und später mit dem Flugzeug in eine Klinik in Auckland transportiert.

Dort sei das Kind im Beisein seiner Familie seinen tödlichen Verletzungen erlegen, teilte Krankenhaussprecherin Lauren Young mit. Nach Angaben des Parkwächters des Rotorua-Kurorts Garry Page können die Temperaturen in den örtlichen Springquellen bis zu 100 Grad erreichen. Das Areal ist mit Sicherheitszäunen und Warnschildern versehen. Wie der Junge in eine der Quellen geraten konnte, blieb unklar.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hai-Alarm auf Mallorca
Palma (dpa) - Hai-Alarm auf Deutschlands Urlaubsinsel Nummer eins: Ein Blauhai vor Mallorca hat am Wochenende Angst und Schrecken unter Badegästen verbreitet. Er tauchte …
Hai-Alarm auf Mallorca
Badegäste in Angst: Hai-Alarm auf Mallorca
Mit einem Schrecken kamen zahlreiche Badegäste auf Mallorca davon. Der Grund: Ein zwei Meter langer Hai schwamm im seichten Wasser ganz dicht an ihnen vorbei. 
Badegäste in Angst: Hai-Alarm auf Mallorca
Lkw überrollt Frau - sie überlebt schwer verletzt
Um ein Warndreieck aufzustellen und damit ihr Auto zu sichern, stieg eine Frau auf der A14 aus ihrem Auto. Dabei wurde sie von einem heranfahrenden Lastwagen erfasst.
Lkw überrollt Frau - sie überlebt schwer verletzt
Dutzende gefährliche Hochhäuser in Großbritannien entdeckt
In London müssen Tausende Menschen wegen Brandschutz-Mängeln ihre Wohnungen verlassen. Darum gibt es viel Ärger. Experten finden immer mehr riskante Hochhäuser im Land.
Dutzende gefährliche Hochhäuser in Großbritannien entdeckt

Kommentare