Heiße Quelle: Junge (8) verbrennt qualvoll

Wellington - Ein achtjähriger Junge ist in Neuseeland in eine 100 Grad heiße Quelle gestürzt. Er zog sich schwere Verbrennungen zu. Doch auch die Behandlung in einer Spezialklinik konnte dem Buben nicht mehr helfen.

Das Kind hatte mit seiner Familie den Kurort Rotorua auf der neuseeländischen Nordinsel besucht, das mit seinen dampfenden und heißen Wasser- und Schlammquellen als Geothermiegebiet bekannt ist. “Der Junge schrie vor Schmerzen“, sagte eine Augenzeugin. Seine Haut sei von Kopf bis Fuß verbrannt gewesen. Der Junge wurde sofort in ein örtliches Krankenhaus gebracht und später mit dem Flugzeug in eine Klinik in Auckland transportiert.

Dort sei das Kind im Beisein seiner Familie seinen tödlichen Verletzungen erlegen, teilte Krankenhaussprecherin Lauren Young mit. Nach Angaben des Parkwächters des Rotorua-Kurorts Garry Page können die Temperaturen in den örtlichen Springquellen bis zu 100 Grad erreichen. Das Areal ist mit Sicherheitszäunen und Warnschildern versehen. Wie der Junge in eine der Quellen geraten konnte, blieb unklar.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Auf eine Zigarette raus - 19-Jährige in Hessen erfriert
Hessisch Lichtenau - Bis minus elf Grad war es, als eine 19-Jährige in Nordhessen nachts nur kurz zum Rauchen raus wollte. Sie starb im Frost. Die genauen Umstände geben …
Auf eine Zigarette raus - 19-Jährige in Hessen erfriert
Mord an Rentnerin: Angeklagter beleidigt Angehörige
Bad Friedrichshall - Der Prozess um den Mord an einer Rentnerin ist auch am zweiten Tag nur schwer für die Verwandten der Toten zu ertragen. 
Mord an Rentnerin: Angeklagter beleidigt Angehörige
Live-Vergewaltigung auf Facebook: Zeugen gesucht
Stockholm - In Schweden sollen drei Männer eine Frau vergewaltigt und die Tat live bei Facebook gestreamt haben. Die Männer sind in U-Haft, die Polizei sucht weiter nach …
Live-Vergewaltigung auf Facebook: Zeugen gesucht
Waldbrände in Chile weiterhin außer Kontrolle
Santiago de Chile - In Chile toben verheerende Waldbrände. Besonders in den Regionen El Maule und O'Higgins gerät das Feuer immer weiter außer Kontrolle.
Waldbrände in Chile weiterhin außer Kontrolle

Kommentare