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Die Polizei versucht den Ablauf zu rekonstruieren.

In Brandenburg

Heißluftballon verunglückt - neun Menschen verletzt

Kremmen - Es sollte eine Ballonfahrt bei bestem Sommerwetter werden. Dann treten Probleme auf. Für die Insassen endet der Ausflug im Krankenhaus.

Acht Passagiere und der Fahrer eines Heißluftballons haben sich bei dessen missglückter Landung nördlich von Berlin verletzt. Der Ballon sackte am frühen Freitagmorgen aus einer Höhe von schätzungsweise zehn Metern ab und prallte auf einer Wiese auf, wie ein Polizeisprecher sagte. Es folgten mehrere harte Stöße, da das Gefährt immer wieder hochstieg. Dabei fielen mehrere Insassen heraus. Noch unklar ist, ob der Fahrer bei dem ersten fehlgeschlagenen Landeversuch bei Kremmen aus dem Korb stürzte.

Hierzu gebe es unterschiedliche Aussagen der Passagiere. Der Ablauf sei noch nicht vollständig geklärt. Über den möglichen Sturz des Ballonfahrers, der schwere Verletzungen erlitt, hatte der RBB zuvor berichtet. Der Fahrer könnte bei der Landung Probleme mit der Thermik bekommen haben.

Drei Menschen wurden bei dem Unglück schwer und sechs leicht verletzt. Alle wurden in Krankenhäuser gebracht. Wie der Polizeisprecher sagte, mussten zwei Betroffene mit dem Rettungshubschrauber transportiert werden.

„Korb und Ballon wurden in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt“, sagte der Sprecher. In die Untersuchungen ist auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung eingeschaltet. Nach Angaben der Polizei wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen unbekannt ermittelt. Die Polizei schließt einen technischen Defekt nicht aus, es könne aber auch ein Unfall in Folge einer Verkettung unglücklicher Umstände gewesen sein.

dpa

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