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24 Stunden lang musste eine Hubschrauber-Besatzung nach ihrem Absturz in der Antarktis ausharren, bevor sie gerettet werden konnten.

Nach 24 Stunden in Schnee und Eis

Opfer von Helikopterabsturz in Antarktis gerettet

Canberra - Die Besatzung eines in der Antarktis verunglückten Helikopters ist am Montagabend nach fast 24 Stunden in Schnee und Eis gerettet worden.

An der komplexen Rettungsaktion in der abgelegenen Gegend waren zwei Flugzeuge beteiligt, wie die australischen Behörden mitteilten. Der Squirrel-Helikopter war am Sonntagabend auf dem Rückweg von der Beobachtung einer Pinguinkolonie am Amery-Eisschelf abgestürzt und auseinander gebrochen. Der Pilot und die beiden Forscher an Bord wurden dabei schwer verletzt.

Ein zweiter Helikopter landete umgehend und versorgte die Verletzten, konnte sie jedoch allein nicht bergen. Die australische Antarktis-Division entsandte daher ein Flugzeug, um die Gegend zu erkunden und einen Landeplatz für ein zweites Flugzeug zu finden, mit dem die Verletzten schließlich zu der rund 280 Kilometer entfernten Forschungsstation Davis transportiert wurden. Dort wurden die Verletzten zunächst versorgt, bevor über eine eventuelle Verlegung nach Australien entschieden wurde.

Der Fall ist nicht zu verwechseln mit dem Helikopterunglück vom Wochenende in Glasgow. Dort stürzte ein Polizeihubschrauber ab, neun Menschen kamen dabei ums Leben.

AFP

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