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Das Wrack des abgestürzten Hubschraubers. Die Polizei fordert Konsequenzen nach Beleidigungen gegenüber des toten Piloten.

Plakate gegen toten Heli-Piloten

Nach Beleidigung: Polizei fordert Konsequenzen

Potsdam - Vor zwei Wochen schockte ein Helikopterabsturz bei einer Polizeiübung. Deshalb sorgten Plakate mit Beleidigungen gegen den toten Piloten für Empörung. Die Bundespolizei verlangt Konsequenzen.

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, hat strafrechtliche Konsequenzen wegen Verunglimpfung des bei einer Übung in Berlin ums Leben gekommenen Hubschrauberpiloten gefordert. Er habe bereits Strafanträge gestellt, heißt es in der Erklärung Romanns. „Ich hoffe, den ermittelnden Staatsanwaltschaften gelingt es, die noch unbekannten Täter zu identifizieren.“ In zwei Fußballstadien und sozialen Netzwerken habe es ehrabschneidende und beleidigende Transparente oder Kommentare gegeben, begründete die Bundespolizei ihr Vorgehen in Potsdam.

Ein Mannschaftshubschrauber war am 21. März am Olympiastadion aus unbekannter Ursache im Schneetreiben beim Landeanflug auf einen am Boden stehenden Helikopter geprallt. Der Pilot starb am Unfallort. Geprobt wurde der Einsatz gegen Hooligans bei Fußballspielen.

dpa

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