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Herbst-Wetter in Deutschland: Kälteschock oder goldener Oktober? - Experte warnt vor saurem Regen

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Von: Veronika Silberg

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Das Wochenende war sonnig und warm. Jetzt drohen Gewitter, Temperatur-Schock und Schmuddelwetter. Für Unsicherheit sorgt weiter eine Schwefeldioxid-Wolke.

München - Nach einem spätsommerlichen Wochenende brachte das Wetter in der Nacht auf Montag, Gewitter und Starkregen nach Deutschland. Weitere Unwetter-Warnungen bestehen zwar, gegen Montagvormittag hat sich die Wetter-Lage jedoch in weiten Teilen der Bundesrepublik wieder beruhigt. Was heißt das für den Rest der Woche?

Gerade gegen Anfang der Woche bleibt das Wetter in Deutschland ähnlich spannend, wie die Ergebnisse der Bundestagswahl. Besonders in der Mitte, sowie im Osten wird es wechselhaft: Hier sorgt laut Deutschem Wetterdienst ein Tiefdruckeinfluss „in Verbindung mit feuchtmilden Luftmassen“ für Sturmböen und schauerartige Regenfälle. Immer wieder kommt es zu örtlichen Gewitter-Warnungen, besonders im Osten.

Saurer Regen in Deutschland? - Schwefeldioxid-Wolke zieht ab Dienstag weiter

Für Unsicherheiten sorgt aktuell auch die Schwefeldioxid-Wolke über Deutschland. Der Südwestwind hat sie von den Kanaren über die Bundesrepublik geweht. Auf der Insel La Palma wütet dort aktuell ein Vulkan. Fällt im Laufe des Nachmittags noch einmal Regen vom Himmel, wird der Schwefel aus der Atmosphäre gewaschen und könnte auch auf deutschem Boden landen, warnt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Es kann zu saurem Regen kommen. Der sei allerdings in dieser Form für Menschen nicht gefährlich oder gesundheitsschädlich. Lediglich „Bäume mögen das überhaupt nicht“, erklärt Jung. Schon am Dienstag zieht die Schwefeldioxid-Wolke aber voraussichtlich weiter.

Wetter in Deutschland: Kälte-Schock oder goldener Oktober? - Wettermodelle uneinig

Am Mittwoch rechnet der Meteorologe dann mit einem leichten Temperatureinsturz und stürmischem Herbst-Wetter. Darüber berichtet auch bw24.de*. Schuld ist ein Sturm-Tief, das sich ab Mittwoch von der Nordsee her ankündigt und Regen, Sturmböen sowie örtliche Gewitter mitbringt. Dennoch gibt es zwischendurch immer wieder Sonne. Die Temperaturen sinken unter 20 Grad. Nachts rechnet der DWD mit Tiefstwerten von 9 bis 2 Grad und stellenweise sogar mit Bodenfrost.

Am ersten Oktober-Wochenende scheiden sich dann die Geister. Das amerikanische Wettermodell rechnet laut wetter.net-Meteorologe Dominik Jung mit kalten Herbst-Temperaturen und Höchstwerten zwischen 10 und 15 Grad. Am Alpenrand könnte es sogar noch kälter werden. Das europäische Wettermodell hält dagegen ganz andere Werte parat und rechnet mit einem ungewöhnlich milden Oktober-Anfang: „sommerlich-warm, bis zu 25 Grad“ soll es werden. Welches der beiden Modelle sich am Ende durchsetzen wird, dürfte ähnlich spannend bleiben wie die Koalitionsgespräche der Bundesregierung. (vs) *bw24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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