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Anhänger des rassistischen Ku Klux Klan in den USA.

Leiche in Fluss entdeckt 

„Hexenmeister“ des Ku-Klux-Klan in Missouri ermordet

Washington - Ein selbst ernannter Anführer des Ku Klux Klan in den USA ist nach Medienberichten ermordet worden. Es gibt eine erste Spur.

Die Leiche von Frank Ancona (51), seines Zeichens „Imperialer Hexenmeister“ der rassistischen Vereinigung, war am Sonntag nahe dem Ort Belgrade im Washington County (Bundesstaat Missouri) von Anglern bei einem Fluss entdeckt worden, wie das Daily Journal und weitere Medien berichteten. Der Autopsie zufolge starb er an einem Kopfschuss.

Wie der „St. Louis Post-Dispatch“ berichtete, ermittelt die Polizei gegen Anconas Frau Malissa (44) und deren Sohn Paul Jinkerson (24). Letzterer werde verdächtigt, seinen Stiefvater im Schlaf erschossen zu haben. Seine Mutter soll geholfen haben, die Spuren zu beseitigen und den Leichnam im Auto wegzubringen. Ermittler hätten Blutspuren im Schlafzimmer gefunden, die den Verdacht erhärteten. Das Auto wurde später im nahe gelegenen Mark Twain National Forest entdeckt. Die örtliche Staatsanwaltschaft nannte laut dem Blatt „Ehe-Probleme“ als ein mögliches Mordmotiv.

Anconas Arbeitgeber hatte ihn am Freitag bei der Polizei als vermisst gemeldet, weil er nicht zur Arbeit erschienen war. Seine Familie wurde daraufhin Samstagabend verhaftet.Malissa Ancona hatte noch am Freitag einen Hilferuf auf Facebook abgesetzt, indem sich darum bat, bei der Suche nach ihrem vermissten Mann zu helfen. 

Ancona brüstete sich zu Lebzeiten in einem Online-Karriere-Netzwerk mit der Bezeichnung „Imperial Wizard“. Auf Youtube veröffentlichte er Videos unter anderem von Kreuzverbrennungen des Klans. Der „Kansas City Star“ porträtierte ihn 2016 als einen Anführer, der den KKK als christliche Organisation und Bruderschaft bezeichnete. Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist in den USA die Angst vor Rassismus wieder stark angestiegen.

dpa/kah

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