+
Miguel Montes Neiro saß für rund 20 verschiedene Delikte seit 1976 im Gefängnis.

Hier kommt Spaniens Rekord-Knacki frei

Granada - Der spanische Strafgefangene mit der längsten Haftzeit wegen leichterer Delikte ist frei. Der 61-jährige Miguel Montes Neiro hat mehr als die Hälfte seines Lebens im Gefängnis verbracht.

Am Mittwoch durfte er nach einem Gnadenerlass die Vollzugsanstalt Albolote bei der südspanischen Stadt Granada verlassen. Er lebte - von einigen Unterbrechungen abgesehen - seit fast 36 Jahren in Haft, obwohl er keine Bluttaten begangen hat.

Die vorige spanische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hatte ihm im Dezember 2011 in einer ihrer letzten Amtshandlungen einen Teil der Strafen entlassen. Die neue Regierung ermöglichte mit einem weiteren Gnadenerlass die Freilassung des 61-Jährigen.

Der Mann aus Andalusien war 1976 erstmals wegen „Fahnenflucht“ zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Er brach wiederholt aus dem Gefängnis aus. Auf der Flucht vor der Polizei beging er Raubüberfälle, Diebstähle und andere Vergehen, die ihm dann immer neue Haftstrafen einbrachten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann erscheint mit Drogen vor Gericht
Neuruppin - Ein Mann ist im brandenburgischen Neuruppin mit Drogen im Gericht erschienen. Jetzt muss er wohl bald wieder vor Gericht.
Mann erscheint mit Drogen vor Gericht
Drei Tote in Wohnheim - 42-Jähriger muss in Psychiatrie
Grausiges Geschehen in einem sozialtherapeutischen Wohnheim in Wuppertal. In dem Gebäude findet die Polizei die Leichen von drei Männern. Ein 42-jähriger Mitbewohner …
Drei Tote in Wohnheim - 42-Jähriger muss in Psychiatrie
Gefangener flieht nach brutaler Geiselnahme aus Psychiatrie
Er griff einen Pfleger an und nahm ihn zeitweise als Geisel: Am Niederrhein ist ein Gefangener aus einer Psychiatrie geflohen. Die Polizei beschreibt den Mann als …
Gefangener flieht nach brutaler Geiselnahme aus Psychiatrie
Der Tod von weißen Hirschen soll Unglück bringen
Kassel - Um weiße Hirsche rankt sich ein Mythos: Wer sie schießt, stirbt kurz darauf. Forscher wollen nun eine Population in Hessen genauer untersuchen.
Der Tod von weißen Hirschen soll Unglück bringen

Kommentare