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Die Illustration zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Boson.

So funktioniert das Gottesteilchen!

Higgs-Teilchen: Was ist das eigentlich?

München - Das Higgs-Boson, auch bekannt als Gottesteilchen, ist zur Zeit in aller Munde. Doch alle Nicht-Physiker fragen sich: Was steckt eigentlich hinter diesem mysteriösen Teilchen?

Das Higgs-Teilchen ist neben dem Materialteilchen und dem Kraftteilchen das letzte Elementarteilchen im Standardmodell der Elementarteilchenphysik, welches noch nicht nachgewiesen werden konnte - bis jetzt! Denn heute haben Forscher aus der Schweiz bekannt gegeben, mit großer Wahrscheinlichkeit Nachweise für die Existenz des Gottesteilchens gefunden zu haben. Diese Entdeckung wäre eine physikalische Sensation!

Die Suche nach dem Elementarteilchen begann bereits im Jahr 1964. Damals entwickelte Peter Higgs, nach dem das Teilchen benannt wurde, eine Theorie über die Existenz des Gottesteilchens. Allerdings konnte es bislang noch nie in physikalischen Experimenten nachgewiesen werden. 

Nach der Theorie wird Masse durch das Higgs-Feld erzeugt. Der Teilchentheoretiker Wilfried Buchmüller vom Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy) erklärt den Higgs-Mechanismus folgendermaßen: „Man kann sich das vorstellen wie einen Sirup, durch den alle Teilchen fliegen. Durch die Wechselwirkung mit diesem Higgsfeld bekommen alle Teilchen Masse“.

Ein Nachweis des Gottesteilchens würde eine Erklärung ermöglichen, warum Materieteilchen Masse besitzen und damit die Tür zu neuen Dimensionen der Teilchenphysik öffnen.

ikr

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