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Keine Stunde nach dem Gerichtsbeschluss wäre Warren Lee Hill hingerichtet worden.

Hinrichtung in letzter Minute gestoppt

Washington - Die Hinrichtung des geistig Behinderten Warren Lee Hill ist nach amerikanischen Medienangaben in letzter Minute durch zwei Gerichte blockiert worden.

Der 52-jährige Warren Lee Hill stand am Dienstagabend (Ortszeit) im Staatsgefängnis Jackson (US-Bundesstaat Georgia) weniger als eine Stunden vor dem Gang in die Exekutionskammer, als zwei Berufungsinstanzen einen Stopp der Urteilsvollstreckung verfügten.

Der wegen Mordes verurteilte Hill hat nach Angaben seiner Anwälte einen Intelligenzquotienten von 70 und die geistigen Fähigkeiten eines 12-Jährigen. Zwar sind Hinrichtungen geistig Behinderter seit einem Urteil des höchsten Gerichts 2002 in den USA verboten. Aber der Staat Georgia verlangt, dass die Behinderung „zweifelfrei“ nachgewiesen werden muss. Diese Voraussetzung sei im Fall Hill nicht erfüllt, argumentierten die Behörden.

dpa

Letzte Worte aus der Todeszelle

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