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Die Besatzung des B-29-Bombers "Enola Gay" nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima: Navigator Major Theodore Van Kirk, Pilot Colonel Paul Tibbets und Bombardier Major Thomas Ferebee (v. l. n. r.).

"Enola Gay"-Navigator

Hiroshima-Bomber: Letztes Crewmitglied gestorben

Stone Mountain - Das letzte Besatzungsmitglied der "Enola Gay", aus der im Jahr 1945 über Hiroshima erstmals eine Atombombe abgeworfen wurde, ist tot. Theodore Van Kirk wurde 93 Jahre alt.

Der frühere Navigator des US-Langstreckenbombers starb am Montag im Ort Stone Mountain im Bundesstaat Georgia, wie der US-Fernsehsender NBC am Dienstag berichtete. Der oft nur "Dutch" (Holländer) genannte Van Kirk sei im Altersheim Park Springs Retirement Community eines natürlichen Tods gestorben.

Beim ersten Kriegseinsatz einer Atombombe am 6. August 1945 waren in der japanischen Metropole Hiroshima etwa 140.000 Menschen getötet worden. Drei Tage später starben etwa 80.000 Menschen beim Abwurf einer weiteren Atombombe über Nagasaki. Am 15. August endete mit der Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg.

Im Jahr 1995 erinnerte sich Van Kirk im Gespräch mit der US-Tageszeitung "New York Times" an seinen Einsatz an Bord der B-29 Superfortress von Boeing: Hiroshima habe nach der Detonation vom Flugzeug aus ausgesehen wie "ein Topf voll heißen, kochenden Teers", sagte er.

Van Kirk sprach von einem "Gefühl der Erleichterung", weil er damals gespürt habe, dass der Angriff dem Krieg ein Ende setzen würde. Der Verstorbene soll dem US-Fernsehsender CBS zufolge am 5. August im privaten Kreis in seiner Heimatstadt Northumberland im Bundesstaat Pennsylvania beigesetzt werden.

AFP

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