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Hisbollah hat angeblich britische Nachtsichtgeräte

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- London - Die Hisbollah-Milizen im Süden des Libanons sind nach einem Zeitungsbericht möglicherweise mit britischen Nachtsichtgeräten ausgerüstet. Wie die Londoner "Times" am Montag berichtete, haben israelische Truppen diese Geräte in Kommandobunkern der Guerilla sichergestellt. Das britische Außenministerium ordnete eine Untersuchung an, um festzustellen, wie die Ausrüstung in die Hände der radikal-islamischen Hisbollah kommen konnte.

Spekulationen, sie stammten aus einer Lieferung an den Iran aus dem Jahr 2003, wurden zunächst zurückgewiesen. "Es gibt keine Hinweise darauf", hieß es aus dem Außenministerium.

Die Nachtsichtgeräte könnten der Hisbollah wesentlich beim Beschuss israelischer Ziele und bei der Beobachtung von Truppenbewegungen geholfen haben, schreibt die "Times" weiter. 2003 waren 250 solcher Geräte mit einer Export-Sondergenehmigung an den Iran verkauft worden, um den Kampf gegen den Drogenhandel an der Grenze zu Afghanistan zu unterstützen.

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