Hitler-Schnaps sorgt in Österreich für Wirbel

Wien - Ein österreichischer Unternehmer soll Wein- und Schnapsflaschen mit dem Porträt von Adolf Hitler verkauft haben und ist damit ins Visier der Justiz geraten. Auf seiner Webseite wirbt er für "geschichtliche Größen".

Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob der Unternehmer aus dem Bundesland Vorarlberg damit gegen das Gesetz verstoßen hat. Die österreichischen Grünen, die den Fall ins Rollen gebracht haben, vermuten zumindest einen Verstoß gegen das Abzeichengesetz, das die Zurschaustellung von Nazi-Symbolen verbietet.

Auf der Webseite des Mannes im Internet sind Bilder von Flaschen mit Hitler-Porträts und Hakenkreuzen zu sehen. Er wirbt dort für “Nostalgische Flaschen von ehemals geschichtlichen Größen“.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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