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„Ihr Leben ist in Gefahr“: Lauterbach schlägt Hitze-Alarm und appelliert an Bürger

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Von: Tom Offinger

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Der Sommer 2022 ist ungewöhnlich heiß und gefährdet nun auch die Gesundheit zahlreicher Menschen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bittet die Bürger nun um Mithilfe.

Berlin/München - Die Hitzewelle hat Deutschland voll im Griff. In den kommenden Tagen wird in der gesamten Bundesrepublik mit starker Hitze gerechnet, laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind Temperaturen von verbreitet 34 bis 38 Grad, im Südwesten und Westen bis zu 40 Grad möglich. Für viele Menschen wird der Sommer zur Tortur, ohne Schatten im Freien oder Klimaanlagen und Ventilatoren in Gebäuden ist die Hitze kaum zu ertragen.

Zahlreiche Gewässer leiden unter der Hitze und stehen einer Katastrophe gegenüber. Auch Menschen sollten die extremen Temperaturen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Hitzewelle in Deutschland: Lauterbach spricht klare Warnung aus

Auf diese Gefahr weißt nun auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bei Twitter hin. Vor allem ältere Menschen sollten die Tage mit erhöhter Aufmerksamkeit verbringen: „Jüngere Menschen sollten auf Ältere achten und sie an die Bedeutung von ausreichendem Trinken und Kühle erinnern“, so der SPD-Politiker. Bei Älteren seien das Temperaturempfinden und Durstgefühl oftmals gestört, warnte er. „Ihr Leben ist in den nächsten Tagen in Gefahr. Rücksicht und aktive Hilfe sind jetzt notwendig.“

Im gleichen Atemzug teilte der 59-Jährige einige nützliche Hinweise seines Ministeriums. So wird empfohlen, Aktivitäten in kühlere Tageszeiten (also am Morgen oder am frühen Abend) zu verlegen, ebenso sollten Wohnungen möglichst kühl gehalten werden. Auch hier empfiehlt das Ministerium, neben Sonnenschutz ausreichendes Trinken und ein besonderes Augenmerk auf Kinder und ältere Menschen zu legen. Zudem sei im Falle von regelmäßiger Medikamenteneinnahme das Gespräch mit einem Arzt zu suchen.

Hitzewelle in Deutschland: Fällt die 40-Grad-Marke?

Seit Tagen kratzen die Temperaturen in vielen Orten Deutschlands an der 40-Grad-Marke. Vor allem in der Westhälfte der Bundesrepublik stehen die Chancen derzeit nicht allzu schlecht, wie die Meteorologin Sabine Krüger vom DWD erklärte: „Der Hitze-Schwerpunkt liegt im Bereich vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis nach Nordrhein-Westfalen, dabei sind vor allem tiefe Lagen am Rhein und Ballungsräume wie das Ruhrgebiet prädestiniert.“

Am morgigen Mittwoch (20. Juli) soll es sich im Westen wieder „etwas“ abkühlen, dann sollen die Temperaturen in der Osthälfte des Landes an die Grenze heransteigen. Laut Auskunft des DWD ist dies im Gebiet von der Lüneburger Heide bis nach Sachsen-Anhalt am wahrscheinlichsten (to mit dpa)

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