Ein Feuerwehrmann inspiziert eine Etage des ausgebrannten Hochhauses. Foto: David Mirzoeff
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Ein Feuerwehrmann inspiziert eine Etage des ausgebrannten Hochhauses. Foto: David Mirzoeff
Premierministerin Theresa May (M) besichtigt den ausgebrannten Grenfell Tower. Foto: Rick Findler
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Premierministerin Theresa May (M) besichtigt den ausgebrannten Grenfell Tower. Foto: Rick Findler
Blick durch ein Fenster am ausgebrannten Grenfell Tower in London. Foto: Rick Findler/PA Wire
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Blick durch ein Fenster am ausgebrannten Grenfell Tower in London. Foto: Rick Findler/PA Wire
Wütende Demonstranten vor dem Rathaus von Kensington. Foto: Yui Mok
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Wütende Demonstranten vor dem Rathaus von Kensington. Foto: Yui Mok
Die Demonstration stand unter dem Motto "Justice for Grenfell!" (Gerechtigkeit für Grenfell). Foto: Tim Ireland
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Die Demonstration stand unter dem Motto "Justice for Grenfell!" (Gerechtigkeit für Grenfell). Foto: Tim Ireland
Der Grenfell-Tower brannte wie eine Fackel. Foto: Guilhem Baker
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Der Grenfell-Tower brannte wie eine Fackel. Foto: Guilhem Baker
Ein Feuerwehrmann bei der Inspektion. Die Suche nach der Brandursache im Grenfell Tower geht weiter. Foto: David Mirzoeff
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Ein Feuerwehrmann bei der Inspektion. Die Suche nach der Brandursache im Grenfell Tower geht weiter. Foto: David Mirzoeff

Nach Inferno in London

Zahl der Toten nach Hochhausbrand steigt auf vermutlich 58

Die Briten sind wütend. Theresa May habe nach dem Hochhausbrand nicht schnell genug reagiert. Mit Hilfsmaßnahmen versucht die Premierministerin ihr Volk zu beruhigen. Die Zahl der Toten stieg in der Zwischenzeit erneut.

London (dpa) - Bei dem Hochhausbrand in London geht die Polizei mittlerweile von 58 Toten aus. Das teilte die Behörde am Samstag in der britischen Hauptstadt mit Verweis auf Vermisstenmeldungen mit.

Zuvor waren 30 Tote bestätigt gewesen. Berichten zufolge lebten zwischen 400 und 600 Menschen in dem 24 Stockwerke hohen Sozialbau.

In dem Gebäude war am Mittwoch ein gewaltiger Brand ausgebrochen. Dutzende Menschen wurden von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet, anderen gelang selbst die Flucht. 19 Verletzte wurden am Samstag noch in Krankenhäusern der britischen Hauptstadt behandelt. Zehn von ihnen befanden sich in kritischem Zustand, wie die Gesundheitsbehörde NHS mitteilte.

Nach heftiger Kritik an ihrer Reaktion auf die Brandkatastrophe in London rief die britische Premierministerin Theresa May Regierungsmitglieder zu einer Sondersitzung ein. Sie wolle dafür sorgen, dass "alles Mögliche getan wird, um die Betroffenen der Tragödie von Grenfell zu unterstützen", sagte ein Regierungssprecher am Samstag.

Kritiker hatten May vorgeworfen, nicht schnell genug auf das Unglück reagiert zu haben. Außerdem hatte sie bei einem Besuch am Grenfell Tower am Donnerstag nicht mit den Opfern gesprochen.

Am Samstagabend räumte May nach einem Treffen mit Opfern, Anwohnern, und freiwilligen Helfern ein: Die Unterstützung der Angehörigen, die kurz nach der Katastrophe Hilfe oder Informationen brauchten, sei "nicht gut genug" gewesen.

Die Wut auf Regierung und Behörden in Großbritannien war auch am Wochenende noch groß. Vize-Premier Damian Green wies am Samstagmorgen Vorwürfe zurück, May habe nicht angemessen auf das Unglück reagiert. "Sie ist von den Ereignissen genauso bestürzt wie wir alle", sagte Green der BBC. Die Regierung werde in den kommenden Tagen einen Vorsitzenden für die öffentliche Untersuchung des Brandes bestimmen.

BBC Radio 4, Today Programme

"The Guardian" zum BBC-Newsnight-Interview

BBC-Newsnight-Interview bei YouTube

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