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In Mühlberg ist die Lage weiter angespannt.

Deich an Saale-Mündung nicht zu halten

Hochwasser: Lage in Mühlberg angespannt

Mühlberg/Bernburg - Die Hochwasserlage im brandenburgischen Mühlberg ist weiter sehr angespannt. Auch wenn der Pegelstand der Elbe seit Freitag auf inzwischen 9,77 Meter sank. Die Lage im Mündungsbereich der Saale in die Elbe spitzt sich weiter zu.

Denn der Druck auf die Schutzanlagen bleibt enorm. Ein Sprecher des Koordinierungszentrums Krisenmanagement des brandenburgischen Innenministeriums in Potsdam sprach davon, dass den Einsatzkräften an den Deichen ein tagelanger Kampf gegen das Hochwasser bevorstehe. Hunderte Helfer seien in der Nacht wieder im Einsatz gewesen.

Unter ihnen waren auch Deichläufer, die Gefahrenstellen an den Deichen aufspürten. Nach der Evakuierung von Mühlberg im Kreis Elbe-Elster sei an eine Rückkehr der 4500 betroffenen Bürger derzeit nicht zu denken.

Deutschland unter Wasser

Vorher-Nachher-Bilder: Deutschland unter Wasser

Die Lage an Spree und Schwarzer Elster entspannte sich dagegen allmählich. So gingen die Pegelstände in Spremberg (Spree), Bad Liebenwerda und Herzberg (beide Schwarze Elster) langsam zurück.

Deich an Saale-Mündung nicht zu halten

Unterdessen spitzt sich die Lage im Mündungsbereich der Saale in die Elbe weiter zu. 3000 Menschen sollen sich vor einer drohenden Überflutung in Sicherheit bringen. Nach Angaben des Katastrophenschutzstabes ist nördlich des Ortes Klein-Rosenburg ein durchweichter Deich der Saale nicht mehr zu halten. Es drohe ein Bruch auf einer Länge von 150 Metern. Die Bewohner wurden aufgefordert, sofort höher gelegene Orte in der Umgebung aufzusuchen.

dpa

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