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Rettungshundeführer suchen nach dem vermissten zehnjährigen Mädchen an der Unglückstelle unter dem Steilufer von Kap Arkona in der Gemeinde Putgarten auf der Insel Rügen.

Suche nach verschüttetem Kind: Hunde schlagen an

Kap Arkona - Auf Rügen ist die Suche nach dem verschütteten Mädchen Katharina nach dreitägiger Unterbrechung am Montag wieder aufgenommen worden. Die Leichenspürhunde der Landespolizei haben angeschlagen.

Bei der Suche nach dem verschütteten Mädchen auf Rügen haben Leichenspürhunde am Montagnachmittag angeschlagen. Sie gaben an einer Stelle am Fuß der abgerutschten Steilküste laut, wie eine Sprecherin des Landkreises Nordvorpommern-Rügen sagte. Nun wollten rund 30 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und Freiwilliger Feuerwehren wieder nach der zehnjährigen Katharina aus dem Norden Brandenburgs graben. Die Suche war wegen ungünstiger Witterung und Hochwassers in der Nacht zum vergangenen Freitag unterbrochen worden. Auch bei Dunkelheit soll mit Scheinwerferlicht weitergegraben werden. Ein Bagger soll die Suchmannschaften unterstützen.

Bilder vom Sucheinsatz

Suche nach verschüttetem Mädchen auf Rügen

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Besucher am Kap gedenken der vermissten Katharina

Vor drei Tagen hatten die Suchmannschaften ihre Arbeit wegen Hochwassers abbrechen müssen. Inzwischen ist der Wasserstand am Strand von Kap Arkona weit genug gefallen. Die Helfer können damit ohne größere Gefahr an die Unglücksstelle gelangen.

Kerzen stehen in der evangelischen Kirche St. Jacobi in Perleberg, dem Wohnort des Vaters der am Kap Arkona auf Rügen verschütteten zehnjährigen Katharina.

Die zehnjährige Katharina aus Brandenburg war am zweiten Weihnachtsfeiertag bei einem Strandspaziergang an der Steilküste von herabstürzenden Erd- und Gesteinsmassen verschüttet worden. Es gibt keine Hoffnung mehr, dass sie noch leben könnte. Ihre Mutter und ihre ältere Schwester, mit denen sie unterwegs war, wurden bei dem Unglück verletzt. Beide liegen im Krankenhaus.

dpa

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