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Pfützen, überall Pfützen: Spaziergänger sind bei sonnigem Tauwetter in Dresden mit Ausblick auf die Elbe und die Augustusbrücke unterwegs. Foto: Jens Kalaene

Warten aufs Frühlingserwachen

Hochwinter ist vorbei - Schnee und Glätte bleiben aber noch

Offenbach (dpa) - Die Kernphase des Winters ist in Deutschland vorbei - nicht aber die Gefahr glatter Straßen. Zu Regen und Schnee gesellt sich ein kräftiger Wind mit Sturmböen in höheren Lagen und Orkanböen in den Alpen.

"Es zieht aber kein Sturm von der Stärke wie "Lothar" oder "Kyrill" über das Binnenland", sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit Blick auf die Orkane der Jahre 1999 und 2007. "Der hat sich im wahrsten Sinne des Wortes schon in Frankreich ausgetobt." Im Südwesten Frankreichs waren am Samstag nach dem heftigen Sturm "Leiv" rund 250 000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

Eine Westwetterlage bringt noch bis Montag recht milde und wolkenreiche Atlantikluft nach Deutschland. Dann sorgen ein mächtiges skandinavisches und ein schwächeres iberisches Hoch für eine Wetterberuhigung. Allerdings bleibt es nass und kühl.

Am Sonntag geht es überwiegend grau und regnerisch zu. Oberhalb von 500 bis 800 Metern sowie im Nordosten fällt auch Schnee. Die Temperaturen erreichen tagsüber zwei bis zehn Grad. Am Montag wird es vor allem im Süden nass, die Temperaturen gehen etwas zurück auf ein bis sieben Grad. "Im Bergland herrscht zum Teil leichter Dauerfrost."

Wer genug vom Auf und Ab des Winters hat, kann sich langsam auf den Frühling freuen. "In vier Wochen dürfte es das erste Frühlingserwachen geben", sagt Ruppert.

DWD-Vorhersage

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