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Platzkarten und durchnummerierte Tische helfen den Gästen bei der Orientierung.

Hochzeit: So planen Sie die Gästeliste und die Sitzordnung

Die Gästeliste ist die Basis ihrer Hochzeitsplanung und eine schlecht durchdachte Sitzordnung kann die Stimmung im Festsaal ganz schön vermiesen. Hier die wichtigsten Tipps und Hilfestellungen zum Thema:

Die Größe der Hochzeitsgesellschaft ist nicht nur für die Wahl der Location entscheidend, sondern auch für die gesamte weitere Planung und vor allem die Kosten. Dabei ist es nicht so wichtig, die Gästeliste von Anfang an en Detail auszuarbeiten, aber man sollte sich sehr früh überlegen, ob man zwischen 40 und 60 Personen einladen möchte oder lieber 100 bis 150.

Die in Frage kommenden Gäste einer Hochzeit lassen sich grob in folgende Gruppen unterteilen:

- Enge Verwandte: Eltern, Geschwister, Großeltern

- Weitere Verwandte: Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen

- Entferntere Verwandte: Großtanten, -onkel, Großcousins, -cousinen

- Trauzeugen, Paten, evtl. Pfarrer, Pastor/-in

- Enge Freunde, mit denen Sie einen sehr guten und regelmäßigen Kontakt haben

- Weitere Bekannte, die Sie sehr schätzen, aber nur unregelmäßig Kontakt haben

- Sonstige Menschen zu denen Sie ein sehr gutes Verhältnis haben (Beruf, Verein usw.)

Maximal fünf Prozent der eingeladenen Gäste sagen ab

Überlegen Sie sich, wer aus welcher Gruppe in Frage kommt und fertigen Sie eine Liste an. Vergessen Sie nicht, Lebens- oder Ehepartner und Kinder der Eingeladenen mit einzuplanen! Und denken Sie daran: Erst die Gäste verwandeln Ihre Hochzeit in ein rauschendes Fest. Überlegen Sie sich daher gut, wen Sie zu Ihrer Hochzeit einladen möchten. Lassen Sie sich dabei auch nicht von anderen reinreden. Sie sind nicht verpflichtet, jemanden einzuladen, den Sie an diesem Tag nicht um sich haben möchten. Schließlich ist es Ihre Hochzeit!

Sie sollten bei Ihren Überlegungen auch nie Ihr persönliches Limit aus den Augen lassen. Und: Setzen Sie sich nicht unter Druck. Bis Sie sich mit Ihrem Partner auf eine endgültige Version geeinigt haben, können mehrere Wochen vergehen. Sie dürfen jedoch davon ausgehen, dass Ihnen maximal fünf Prozent der eingeladenen Gäste eine Absage erteilen - eine Hochzeit sagt man wirklich nur in begründeten Fällen ab. Sie können sich für diesen Fall auch Gäste überlegen, die Sie einladen, wenn andere absagen.

Wenn die Planung der Gästeliste im Groben bereits abgeschlossen ist, sollten Sie möglichst bald die Kosten der Hochzeit kalkulieren.

Die Sitzordnung

Machen Sie sich am besten frühzeitig ein Bild von Ihrer Hochzeitslocation. Sie sollten mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort klären, ob ovale, eckige oder runde Tische zur Verfügung stehen.  Bietet sich in den Räumlichkeiten eher eine U-, E-, T-Form oder eine freie Tischordnung mit Einzeltischen an? Und wie viele Personen passen an einen Tisch oder einen Tafel-Abschnitt?

Wenn Sie das alles wissen, können Sie sich überlegen, wie Sie Ihre Gäste platzieren. Da es sinnvoll ist, Menschen der gleichen Altersgruppe, mit ähnlichem Werdegang oder denselben Interessen zusammenzusetzen, können Sie ihre Gäste schon einmal in diese Kategorien einteilen.

Für die Feinplanung empfiehlt es sich auf mögliche Konfliktpotentiale Rücksicht zu nehmen: Wenn ein Paar sich erst kürzlich getrennt hat oder geschieden wurde, muss man die beiden nicht am selben Tisch unterbringen. Bestehen zwischen bestimmten Familienmitgliedern noch nicht niedergelegte Fehden oder gibt es zwei Streithähne, sollten sie diese möglichst nicht in Hörweite des jeweils anderen platzieren.

Orientierung für die Gäste

Bei traditionellen Feiern sitzt das Brautpaar gemeinsam mit den Eltern, Geschwistern und Trauzeugen an der Ehrentafel. Dabei ist zu beachten: Die Braut sitzt rechts neben dem Bräutigam. Neben ihr sitzen die Eltern ihres Mannes. Neben dem frischgebackenen Ehemann sitzt die Mutter der Braut, daneben ihr Vater.

Die anderen Gäste können nach Belieben an den Tischen im Raum oder der Tafel verteilt werden. Ältere Menschen fühlen sich in einer ruhigeren Ecke wohler, als an einem Tisch neben den Lautsprecherboxen. Außerdem ist ein Kindertisch - eventuell sogar in passender Größe - sinnvoll. Damit den Kleinen nicht so langweilig wird, kann man auch eine kleine Spielecke einrichten.

Zur besseren Orientierung sollten die Gäste am Eingang einen Tischplan mit Namen vorfinden. Am besten ist es, die Tische durchzunummerieren und eine zweite Liste, auf der alle Namen alphabetisch geordnet sind, aufzuhängen. Neben den Namen steht die Nummer des jeweiligen Tisches - manche finden sich so besser zurecht. Auch an den Tischen sollte es beidseitig beschriftete Namenskärchen geben.

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