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Känguru "Toto" im Jahr 2008 im Gehege im Serengeti-Park Hodenhagen (Landkreis Soltau-Fallingbostel). Das damals sechs Jahre alte Känguru war nach einer rund zweiwöchigen Flucht von Tierpflegern eingefangen worden. Jetzt sind wieder zwei kleine Kängurus aus dem Serengeti-Park in der Lüneburger Heide ausgebüxt.

Spuren von Kängurus im Wald entdeckt

Hodenhagen - Ein Förster hat im Wald Spuren der beiden kleinen Kängurus entdeckt, die aus dem Serengeti-Park in der Lüneburger Heide ausgebrochen sind.

“An dieser Stelle wollen wir jetzt einen Fangkäfig aufstellen“, sagte Parkchef Fabrizio Sepe der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. Da die beiden Bennett-Kängurus “Wicki“ und “Urmel“ nachtaktiv sind, wollen die Mitarbeiter sie bei Dunkelheit mit Salat und Gemüse locken.

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Die Spuren der Tiere wurden rund acht Kilometer südlich vom Tierpark entfernt in der Nähe von Eickeloh im Heidekreis entdeckt. Die knapp 80 bis 90 Zentimeter großen Kängurus entwischten vor über einer Woche, weil Wasserbüffel aus dem Gehege nebenan den Zaun niedergedrückt hatten. Vor vier Jahren war schon einmal ein Känguru der selben Rasse aus dem Tierpark entwischt - “Toto“ konnte damals nach 15 Tagen in der Nähe von Hannover wieder eingefangen werden.

dpa

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