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Die Skulptur "Putte auf Fisch" des Künstlers Hermann Scheuernstuhl steht bei trübem Wetter am Maschsee in Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Warmfront im Anmarsch

Tschüss weiße Weihnacht: Kaum Schnee über die Festtage

In den meisten Regionen Deutschlands wird es wohl nichts mit weißer Weihnacht. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit wechselhaftem Wetter über die Feiertage.

Berlin/Offenbach (dpa) - Weihnachten steht vor der Tür und noch immer sieht es in weiten Teilen Deutschlands nicht nach Schnee aus. Zum Wochenende hin soll es nur noch in den Hochlagen der Alpen schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) an diesem Mittwoch mitteilte.

In den restlichen Regionen müsse mit einem grau-grünen Weihnachten gerechnet werden. Verantwortlich für das mildere Wetter ist demnach eine Warmfront, die sich allerdings nur langsam vom Norden und Nordwesten in den Süden der Republik vorarbeitet.

Am Donnerstag rechnen die Meteorologen zunächst noch vereinzelt mit Schneefällen in den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen. In den kommenden Tagen steigt die Schneefallgrenze dann selbst in den bayerischen Alpen auf etwa 800 Meter, bevor es in der Nacht zum Sonntag dann nur noch in den Gipfellagen schneit.

Klassisches Weihnachts-Tauwetter erwarten die Experten pünktlich zum Heiligabend. In tieferen Lagen geht es dann eher wechselhaft zu. Die Temperaturen steigen auf über fünf Grad. Im Westen rechnen die Wetterexperten sogar einen Tag vor Heiligabend mit bis zu 11 Grad. Die Sonne kommt dann nur noch wenig zum Vorschein.

Mehr Regen wird die Autofahrer dann über die Feiertage beschäftigen. Ab Donnerstagnachmittag sollen die Niederschläge bereits den Süden erreichen. Glatteis ist aufgrund der milden Luftmassen auch in den Nächten nur noch vereinzelt ein Thema. Im höheren Bergland und an den Küsten muss mit starken bis stürmischen Winden gerechnet werden. In den höchsten Gipfellagen kann es sogar zu Sturmböen kommen.

Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes

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