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Von Hollywood zu „Hollyweed“ über Nacht: An Silvester wurde das Wahrzeichen der kalifornischen Metropole Los Angeles umgestaltet.

Strafe für den Silvester-Scherzbold?

Hollyweed-Streich: Urheber stellt sich der Polizei

Los  Angeles - Eine Überraschung gab es am Neujahrsmorgen für die Bewohner von Los Angeles. Ein Unbekannter hatte den weltberühmten Hollywood-Schriftzug umgestaltet. Nun ist der Schelm bekannt.

Über Nacht von Hollywood zu „Hollyweed“: Der Urheber eines Silvester-Scherzes mit dem weltberühmten "Hollywood"-Schriftzug in den Hügeln hoch über Los Angeles hat sich der Polizei gestellt. Zachary Cole Fernandez sei am Montag gemeinsam mit seinem Anwalt auf einer Wache erschienen, teilte die Polizei in der kalifornischen Metropole mit. Der 30-jährige Künstler habe nach seiner Aussage gegen eine Kaution von 1000 US-Dollar (umgerechnet etwa 943 Euro) wieder gehen können, müsse aber am 15. Februar vor Gericht erscheinen. Cole und seine Partnerin hatten sich zuvor im Interview des US-Portals „Vice“ als Urheber der Aktion vorgestellt.

Wie die Zeitung „Los Angeles Times“ berichtet wird Cole unerlaubtes Betreten eines Grundstücks vorgeworfen. In der Silvesternacht hatte er die beiden mehr als 13 Meter hohen "O"s im Hollywood-Schriftzug mit bedruckten Planen überspannt, so dass dann das Wort "Hollyweed" zu lesen war. "Weed" (Kraut) ist in den USA ein salopper Begriff für Marihuana. 

Cole wollte mit der Aktion nach eigenen Angaben nicht nur auf das Votum der kalifornischen Wähler bei einem Referendum im November zur Entkriminalisierung des Gebrauchs von Marihuana verweisen - es sei auch eine Hommage an den Kunststudenten Daniel Finegood gewesen, der das Wahrzeichen von Hollywood bereits 1976 einmal in "Hollyweed" abgeändert hatte.

Der legendäre Schriftzug in den Hügeln von Los Angeles war 1923 ursprünglich als Werbetafel für Immobilien in "Hollywoodland" aufgestellt worden, bevor er in den 40ern seine letzten vier Buchstaben verlor und zum Wahrzeichen der US-Filmindustrie wurde. 2012 wurden die riesigen Buchstaben renoviert.

dpa/afp

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