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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen die Flammen.

Brand in österreichischem Skihotel

Wien - Ein Großbrand in einem vorwiegend von Deutschen besuchtem Hotel hält die Feuerwehr im österreichischen Wintersportort Saalbach-Hinterglemm in Atem.

In einem Hotel im österreichischen Saalbach-Hinterglemm hat an Weihnachten ein Feuer einen Millionenschaden angerichtet. Die rund 120 Hotelgäste seien nicht verletzt worden, teilte die Sicherheitsdirektion Salzburg am Montag mit. Das Feuer war am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages im vierten oder fünften Stock der Anlage ausgebrochen. In diesen Etagen sind das Schwimmbad und einige der insgesamt 68 Gästezimmer.

Bis zum Montag war die Feuerwehr mit mehr als 200 Helfern im Einsatz, um zu löschen. Brandfahnder des Bundeskriminalamtes in Wien sollen nun den Grund des Feuers ermitteln. Zunächst gab es keine sicheren Erkenntnisse zur Ursache. Vermutet wurde aber, dass ein technischer Defekt in der Sauna den Brand ausgelöst haben könnte. Der Schaden wurde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

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Ein Angestellter des Hotels hatte als erster bemerkt, dass aus dem Dachgeschoss Qualm kam. Als das Feuer ausbrach, saßen nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA viele Urlauber noch beim Abendessen. „Die Leute liefen durch den Speisesaal und riefen: Es brennt, es brennt“, berichtete ein Tourist. Die Hotelgäste flüchteten ins Freie.

Die Retter überprüften anhand einer Gästeliste, ob auch alle Menschen das Haus verlassen hatten. Zwei Urlauber fehlten. Sie schliefen noch in ihrem Zimmer und mussten geweckt werden. Die Gäste des über Weihnachten voll belegten Hotels wurden laut Polizei in anderen Hotels untergebracht.

dpa

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