+
Der Gasnebel hat einen Durchmesser von etwa 20 Billionen Kilometern

"Hubble" fotografiert "kosmisches Collier"

Baltimore - Das Weltraumteleskop “Hubble“ hat in den Tiefen des Alls einen Gasnebel fotografiert, der wie ein “kosmisches Collier“ funkelt.

Die am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichte Falschfarbenaufnahme zeigt einen blau-grün gefärbten Ring aus Wasserstoff und Sauerstoff, in dem rot gefärbte Stickstoffwolken wie die Diamanten in einem Collier leuchten.

"Hubble": Die schönsten Bilder aus dem All

"Hubble": Die schönsten Bilder aus dem All

Der sogenannte planetare Nebel im Sternbild Pfeil (Sagitta) war erst kürzlich entdeckt worden, wie das Weltraumteleskop-Institut in Baltimore erläuterte. Bei dem Objekt handelt es sich um die abgestoßene Gashülle eines aufgeblähten, alternden Sterns. Der rund 15 000 Lichtjahre von der Erde entfernte Stern hat einen engen Begleiter. Die beiden kreisen so eng umeinander, dass die alte Sonne die andere eingehüllt hat, als sie sich aufblähte. Der so verschluckte Stern beschleunigte die Umdrehung der aufgeblähten Sonne, bis die zunehmende Fliehkraft die Gashülle vor rund 10 000 Jahren ins All schleuderte.

Inzwischen hat das “kosmische Collier“ einen gigantischen Durchmesser von etwa 20 Billionen Kilometern, was rund zwei Lichtjahren entspricht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehr als 60 Verletzte bei Reizgasattacke in hessischer Schule
Bei einer Reizgasattacke in einer Gesamtschule im hessischen Runkel sind mehr als 60 Schüler und zwei Lehrer verletzt worden.
Mehr als 60 Verletzte bei Reizgasattacke in hessischer Schule
Mexiko-Erdbeben: Fast 300 Tote, "Frida"-Wunder bleibt aus
Panne bei den Rettungsarbeiten: Nach dem Erdbeben in Mexiko war tagelang von einem in einer eingestürzten Schule vermissten Mädchen namens "Frida Sofía" die Rede - doch …
Mexiko-Erdbeben: Fast 300 Tote, "Frida"-Wunder bleibt aus
Nach Hurrikan „Maria“: Puerto Rico kommt nicht zur Ruhe 
Das Wetter gönnt den Menschen in Puerto Rico keine Atempause: Nach den Verheerungen durch Hurrikan „Maria“ verschärfen nun Regen und Überschwemmungen die Not.
Nach Hurrikan „Maria“: Puerto Rico kommt nicht zur Ruhe 
TV-Sender gibt bekannt: N24 gibt es bald nicht mehr
Knapp vier Jahre nachdem der Nachrichtensender N24 Teil der Welt-Gruppe wurde, erfolgt nun die endgültige Namensänderung.
TV-Sender gibt bekannt: N24 gibt es bald nicht mehr

Kommentare